Tätowierfarben: An allen geprüften Tätowierfarben üben die Tester Kritik

Fast jeder zehnte Deutsche ist tätowiert, unter den 16– bis 29-Jährigen fast jeder vierte. Die Stiftung Warentest hat 10 Tätowierfarben geprüft und übt an allen Kritik. Sechs Produkte können für Allergiker gefährlich werden oder sogar ernsthaft krankmachen. Neben Nickel und kritischen Konservierungsstoffen wurden auch zweimal PAK, also polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, nachgewiesen, die ein gesundheitliches Risiko bergen. Zudem gab es häufig Mängel bei der Kennzeichnung.

Die 10 Farben für den Test wurden exemplarisch ausgewählt und von deutschsprachigen Anbietern im Internet gekauft. So beziehen häufig auch professionelle Tätowierer ihre Farben. Überprüft wurde unter anderem die Kennzeichnung auf den Produkten und ob Schadstoffe enthalten waren.

Nach dem Motto „drum prüfe, wer sich ewig bindet“, sollte eine Tätowierung gut überlegt sein. Eine spätere Entfernung kann teuer und schmerzhaft werden, nicht in jedem Fall ist garantiert, dass das farbige Motiv von der Haut wieder vollständig verschwindet – und Narben bleiben immer. Penible Hygiene ist im Tätowierstudio unverzichtbar, um Infektionen zu vermeiden. Vor so genannten Wohnzimmertätowierern warnt die Stiftung Warentest ausdrücklich.

Der ausführliche Test Tätowierfarben mit mehr Details und Tipps erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.07.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/tattoofarben abrufbar.

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