Hirn: Kraft der Resonanz

Wissenschaftler finden Erklärung, wie Nervenzellen über große Entfernung miteinander kommunizieren

Seit Jahrzehnten rätselt die Wissenschaft, wie Nervenzellen im Gehirn über weite Distanzen miteinander kommunizieren. Denn so, wie Netzwerke von Nervenzellen verschaltet sind und einzelne Zellen auf Impulse reagieren, ist es eigentlich unmöglich. Wissenschaftler aus Deutschland und Frankreich geben nun eine mögliche Antwort, wie das Gehirn trotzdem funktionieren kann: indem es die Kraft der Resonanz ausnutzt. Die Neurowissenschaftler Gerald Hahn, Alejandro F. Bujan und ihre Kollegen beschreiben in der Fachzeitschrift „PLoS Computational Biology“, dass Resonanz die Schwingungen in der Aktivität der Nervenzellen so verstärken kann, dass sich die Signale weiter ausbreiten. Die Teams vom Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools und dem Bernstein Center der Universität Freiburg sowie der Abteilung UNIC des französischen Centre national de la recherche scientifique in Gif-sur-Yvette simulierten im Computer mehrere Netzwerke von Nervenzellen und untersuchten, wie sie Signale weiterleiten.

Frühere Vermutungen, wie Information durch das Gehirn reist, waren unrealistisch: Entweder mussten Forscherinnen und Forscher starke Verbindungen zwischen weit entfernten Hirnarealen annehmen, für die es keine Hinweise gab, oder sie setzten einen globalen Mechanismus im Gehirn voraus, der Hirnareale in miteinander verbundene Schwingungen versetzt. Wie dies vonstattengehen soll, konnte jedoch niemand erklären. Hahn und Bujan benötigten in ihrer Simulation weder unrealistische Netzwerkeigenschaften noch einen Schwingungsgenerator im Gehirn.

Die Forscher fanden stattdessen heraus, dass Resonanz der Schlüssel zur Langstreckenkommunikation in Netzwerken sein könnte, die wie das Gehirn über relativ wenige und schwache Verbindungen verfügen. Nicht alle Nervenzellen regen andere an, aktiv zu werden; manche wirken auch hemmend. Das Zusammenspiel von Erregung und Hemmung kann die Aktivität in einem Netzwerk um einen bestimmten Wert schwingen lassen. Netzwerke haben für gewöhnlich eine Frequenz, bei der die Schwingungen besonders stark sind, so wie auch eine gespannte Geigensaite eine bevorzugte Frequenz besitzt. Schwingt die Aktivität mit dieser Frequenz, breiten sich Pulse viel weiter aus. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass in bestimmten Fällen die Resonanzverstärkung bei schwingenden Signalen die einzige Möglichkeit für eine Kommunikation über weite Strecken sein könnte. Sie vermuten darüber hinaus, dass das Gehirn durch die Fähigkeit eines Netzwerks, seine bevorzugte Frequenz zu verändern, Informationen zu verschiedenen Zeiten auf unterschiedliche Weise verarbeiten kann. Quelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Originalveröffentlichung:
Hahn G, Bujan AF, Frégnac Y, Aertsen A, Kumar A (2014) Communication through resonance in spiking neuronal networks. PLoS Comp. Biol.
Doi:10.1371/journal.pcbi.1003811 http://www.ploscompbiol.org/article/info:doi/10.1371/journal.pcbi.1003811

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Buchweizen ist eine Entdeckung für die gesunde Küche! Er ist basisch und verhilft dadurch zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper. Er hat einen günstigen glykämischen Index und wirkt sich dadurch positiv bei Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht aus. Durch seine spezielle Eiweisskombination ist er optimal für Vegetarier und Sportler. Zudem ist er glutenfrei.

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Stress: RCS ist die „Managerkrankheit“ des Auges

Zu viel Stress im Privatleben oder am Arbeitsplatz kann Sehstörungen auslösen. Wenn ein grauer Fleck im Gesichtsfeld erscheint, Gegenstände verzerrt gesehen werden, das Lesen schwerfällt und die Farben nicht mehr stimmen, sollten Betroffene den Augenarzt aufsuchen. Dazu rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) anlässlich ihres 112. Kongresses, der vom 25. bis 28. September 2014 unter dem Motto „Qualifikation verpflichtet!“ in Leipzig stattfindet. Denn die Retinopathia centralis serosa (RCS), wie Augenärzte die „Managerkrankheit“ des Auges nennen, kann zu langen Ausfallzeiten im Beruf führen.

 Die Retinopathia centralis serosa (RCS) ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt, Augenärzte sehen die Erkrankung jedoch häufiger. „Typischerweise sind es jüngere Männer unter 50 Jahren, die wegen neu aufgetretener Sehstörungen in die Sprechstunde kommen“, berichtet Professor Dr. med. Johann Roider, Präsident der DOG und Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Auf den Augenarzt wirken die Männer – Frauen sind achtmal seltener betroffen – oft jung und dynamisch, ehrgeizig, ungeduldig und angesichts der Sehstörungen stark verunsichert. Die augenärztliche Untersuchung ergibt häufig nur eine leichte Weitsichtigkeit, die zunächst mit einer Brille korrigiert werden kann.

Um die Veränderungen auf der Retina – der Netzhaut des Auges – zu finden, muss der Augenarzt genauer hinsehen. Oft gelingt die Diagnose nur mit einem Spezialgerät, der optischen Kohärenztomografie (OCT), bei der ein diagnostischer Laserstrahl die Retina abtastet. Er zeigt, dass sich die Netzhaut an manchen Stellen leicht angehoben hat. „Darunter sind häufig Flüssigkeitsansammlungen zu erkennen“, so Kongress-Präsident Roider. In schweren Fällen kommt es zu Mikrorissen und zum Austritt der Flüssigkeit in den Augapfel.

Die Ursache der RCS ist bislang unbekannt. Doch die Forscher vermuten seit Längerem einen Zusammenhang mit der Persönlichkeit der Patienten. „Untersuchungen zeigen, dass viele Patienten eine sogenannte Typ A-Persönlichkeit haben, die mit erhöhter Konzentration des Stresshormons Cortisol im Blut einhergeht“, erläutert Roider. „Örtlich begrenzte Schrankenstörungen an der Grenzsicht führen dazu, dass sich dort die Netzhaut vom Untergrund ablöst“, führt der DOG-Experte aus. „Ebenso können örtlich begrenzte Minderdurchblutungen der Aderhaut eine Ursache sein.“ Weitere Ursachen wie genetisch bedingte Anfälligkeit oder eine Infektion mit dem Magenkeim Heliobacter pylori werden diskutiert.

Die meisten Patienten erholen sich bald wieder von den Sehstörungen. „Die Retinopathia centralis serosa hat eine hohe Spontanheilungsquote“, berichtet DOG-Präsident Roider. Eine Erkrankungsepisode dauere in der Regel drei bis sechs Monate. Bei einigen Patienten kommt es jedoch immer wieder zu Rückfällen, sie sind über Monate krankgeschrieben. „In diesen Fällen raten wir zu einer Behandlung“, so Roider. Medikamente, die die Wirkung der Glukokortikoide hemmen, sind jedoch meist ebenso erfolglos wie Betablocker. „Wir empfehlen daher eine Laserbehandlung oder eine low fluence Photodynamische Therapie (PDT)“, rät der DOG-Experte. Dabei versiegelt der Augenarzt die Netzhaut durch Laserlicht mit dem Untergrund. Diese Behandlung ist heute Standard bei Netzhautablösungen. „Neue Varianten haben das Komplikationsrisiko gesenkt, so dass die Therapie auch bei den meist jüngeren Patienten eingesetzt werden kann“, betont Roider.

Buchempfehlung: Dr. Nicolai Worm – Menschenstopfleber

a_Buch_WormDie heimliche Volkskrankheit mit tödlichen Folgen: Fettleber!

Die verharmloste Diagnose führt unter anderem zu Diabetes und Herzinfarkt.

Lange Zeit wurde die Fettleber als wichtiger Risikofaktor verkannt. Heute sieht die Medizin in ihr die wesentliche Ursache für die Entstehung von Diabetes, Herz- und Hirninfarkt, Alzheimer und vielen Krebserkrankungen.

Die Fettleber wird zur Volkskrankheit: 40 Prozent der übergewichtigen Kinder, 70 Prozent der übergewichtigen Erwachsenen und bis zu 90 Prozent der Typ-2-Diabetiker sind betroffen.
Aber auch 15 Prozent der »Schlanken«! Höchste Zeit, aufzuklären und die Entfettung in Angriff zu nehmen. Es ist Zeit umzudenken!

Dr. Nicolai Worm legt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Neubewertung von Übergewicht vor. Präzise, aber wie immer in lockerem, laiengerechtem Stil handelt er die Entstehung und die Folgen des Fettleberphänomens ab. Womit wird die Gans zur Produktion der schmackhaften Fettleber gestopft? Mit Kohlenhydraten, nicht mit Fett!

Worm zeigt in diesem Buch auch konkrete Möglichkeiten der erfolgreichen Ernährungstherapie – in letzter Konsequenz: ein speziell entwickeltes Leberfasten.

  • Ein Worm wie man ihn erwartet.
  • Aufrüttelnd / kontrovers.
  • Fettleber wird zur neuen Volkskrankheit.
  • Auch »Schlanke« sind betroffen (15 Prozent).
  • Neubewertung von Übergewicht dringend erforderlich.
  • Wirkungsvolle Ernährungstherapie bei »Fettleber« und Folgeerkrankungen.
  • Neues Medienthema: Leberfasten.

Format: 165 × 235 mm
Ca. 200 Seiten, 4-farbig
19,99 €uro

Antibiotika – ein Segen mit Risiko

Die Stiftung Kindergesundheit informiert über den sinnvollen Einsatz von Penicillin und Co. Seit seiner Entdeckung vor 86 Jahren haben das Penicillin und seine mehr als 160 antibiotische Nachfolger Millionen von Menschen vor dem Tod durch gefährliche Keime bewahrt. Ihr jahrzehntelanger sorgloser Einsatz hat jedoch zur Entstehung gefährlicher Resistenzen geführt, deren Entwicklung ein zunehmendes Problem für Kinder und Erwachsene ist, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in ihrer aktuellen Stellungnahme.

Die erste Resistenz gegen Penicillin wurde bereits 1947 registriert, nur vier Jahre nach dem breiten Einsatz dieses Antibiotikums in der Medizin. Es war der Eitererreger „Staphylococcus aureus“ (abgekürzt S.aureus), der als erster Keim das Penicillin austrickste. Mittlerweile lassen sich mehr als 90 Prozent der unterschiedlichen Stämme dieses Bakteriums nicht mehr mit Penicillin bekämpfen. Zum Glück gelang es dann aber, weitere Antibiotika zu entwickeln, gegen die die Staphylokokken noch machtlos waren.

Die Freude währte leider nicht lange. Es dauert in der Regel nur vier Jahre nach der Einführung eines neuen Antibiotikums, bis die ersten resistenten Staphylokokken-Mutanten auftauchen. Nicht selten werden die ersten resistenten Stämme sogar schon vor der Zulassung und Markteinführung einer Substanz gefunden. Seit fünfzig Jahren kommt es weltweit zu einer beunruhigenden Verbreitung und Vermehrung von S.aureus-Stämmen, die auch gegen die modifizierten Penicilline Methicillin und Oxacillin resistent sind und als „Methicillin-resistente Staphylococcus aureus“ oder MRSA-Stämme bezeichnet werden.

Die höchsten Raten dieser widerborstigen Keime werden in Krankenhäusern und insbesondere auf chirurgischen Intensivstationen, in Abteilungen für Brandverletzungen und leider auch auf Säuglingsstationen gefunden, berichtet die Stiftung Kindergesundheit. In deutschen Kliniken infizieren sich etwa 34.000 Patienten jedes Jahr mit MRSA. MRSA-Keime finden sich überdurchschnittlich häufig bei Patienten nach längeren oder wiederholten Krankenhausaufenthalten, nach Verlegung von Intensivstationen, nach medizinischen Behandlungen im Ausland (vor allem in Südeuropa, USA, Japan), nach der Behandlung von chronischen Wunden bzw. chronischen Krankheiten, so zum Beispiel bei einer Nierenerkrankung, die eine Blutwäsche („Hämodialyse“) notwendig macht.

MRSA sind nicht nur gefährlich sondern auch teuer: Für Europa werden die Mehrkosten auf 380 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. In Deutschland kostet der Liegetag eines Patienten mit MRSA auf einer chirurgischen Intensivstation rund 1.600 Euro.

Um der Verbreitung von resistenten Bakterienstämmen entgegenzuwirken, haben in den letzten Jahren weltweit viele Kliniken „Antibiotic Stewardship“ (ABS)Programme etabliert. Gemeint ist damit das strukturierte, nachhaltige Bemühen einer medizinischen Institution um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Verordnung von Antibiotika. Ein von Professor Dr. Johannes Hübner an der Dr. von Haunerschen Kinderklinik der LMU in München 2012 initiiertes ABS-Pilotprogramm hat sich bereits bewährt: Der Verbrauch an Antibiotika ist um rund 60 Prozent zurückgegangen. Ein erfreulicher Nebeneffekt: Die Kinderklinik spart mit dem Programm Kosten von rund 350.000 Euro pro Jahr.

Was steckt hinter den Resistenzen?

Die Hauptgründe für die Zunahme der Resistenzen liegen in der allzu häufigen und auch unnötigen Verordnung von Antibiotika durch Ärzte und in der ungenügenden Beachtung hygienischer Grundregeln in den Kliniken. An der Entwicklung von Resistenzen sind aber auch die Patienten maßgeblich beteiligt: Werden Antibiotika nicht wie verordnet eingenommen, kann die Behandlung misslingen und Resistenzen entstehen.

„Von größter Wichtigkeit ist deshalb die korrekte Einnahme des Antibiotikums, wie es vom Arzt verordneten wurde“, betont Kinder- und Jugendarzt Professor Johannes Hübner. „Mit Hilfe der Antibiotika-Behandlung geht es dem Kind zwar meist schon nach 24 bis spätestens 48 Stunden wieder gut. Das Verschwinden der Beschwerden bedeutet aber nicht, dass damit auch alle Bakterien eliminiert sind. Wichtig ist vor allem auch die korrekte Dosis, da zu niedrige Antibiotikaspiegel Antibiotikaresistenzen induzieren. Aber auch eine zu lange Behandlungsdauer kann zur Selektion von resistenten Erregern führen. Übliche Therapiedauern liegen bei 7 bis 10 Tagen, aber in besonderen Fällen können auch längere Therapiedauern notwendig sein“.

Eine weitere Quelle der Resistenzen liegt in der Landwirtschaft. Allein in Deutschland wurden im letzten Jahr 1.452.000 Kilogramm Antibiotika von Herstellern und Großhändlern an Tierärzte abgegeben. Es ist nicht verwunderlich, dass Resistenzen auch bei den mit Antibiotika behandelten Tieren auftreten können. In Deutschland sind bis zu 70 Prozent der Schweine mit besonderem Tier-MRSA besiedelt, auch Rinder und Geflügel sind oft befallen. Eine bedachtsame Anwendung von Antibiotika ist deshalb nicht nur beim Menschen sondern auch bei Tieren von größter Bedeutung, mahnt die Stiftung Kindergesundheit. Zum Glück machen die bei Nutztieren nachgewiesenen MRSA nur einen sehr kleinen Anteil der Erkrankungen des Menschen aus. Betroffen davon sind überwiegend Personen, die beruflichen Kontakt zu Nutztieren haben. Bei den im Krankenhaus erworbenen Infektionen mit MRSA handelt es sich fast ausschließlich um Stämme, die nur beim Menschen vorkommen.

Gegen Viren sind Antibiotika wirkungslos

Während der ersten Lebensjahre machen Kinder mit hunderten von Krankheitserregern Bekanntschaft, mit Viren, Bakterien und Pilzen. Sie sind wesentlich häufiger krank als Erwachsene und bekommen deshalb noch häufiger ein Antibiotikum als ihre Eltern. Laut Studien wird bundesweit jedem zweiten Kind zwischen drei und sechs Jahren mindestens ein Antibiotikum pro Jahr verschrieben, besonders häufig gegen Erkältungskrankheiten und Husten.

Dazu sollte man wissen: Mehr als 80 Prozent der akuten Atemwegsinfektionen werden durch Viren verursacht, gegen die kaum adäquate Medikamente zur Verfügung stehen. Antibiotika wirken bekanntermaßen nur gegen Bakterien, gegen Viren sind sie völlig wirkungslos. Trotzdem verschreiben rund 60 Prozent der Ärzte ihren erkälteten Patienten Antibiotika: Das geschieht nicht selten auf Bitten der Patienten selbst, oder der Eltern, die dadurch (meist vergeblich) auf schnellere Heilung für ihr Kind hoffen.

Das Vorgehen ist jedoch riskant und führt oft zu unangenehmen Folgen: Es können Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten, da das Medikament auch nützliche Darmbakterien angreift. Auch allergische Reaktionen sind möglich.

Die Wunderwaffe braucht selber Schutz

Antibiotika sind zum Glück immer noch eine Wunderwaffe der Medizin, für ihre Verteufelung gibt es weiterhin keinen Grund, unterstreicht die Stiftung Kindergesundheit. Vom Arzt gezielt gegen Bakterien eingesetzt und richtig dosiert sind Antibiotika millionenfach bewährte, wirksame Mittel bei schweren, durch Bakterien verursachten Krankheiten wie Lungenentzündung oder Meningitis, Keuchhusten oder Borreliose, Harnwegsinfekten oder einer Blutvergiftung (Sepsis).

Oder zum Beispiel bei Scharlach – einer besonders schwer verlaufende Infektion mit Bakterien, die auch die sehr viel harmlosere eitrige Halsentzündung hervorrufen können. Scharlach ist gekennzeichnet durch hohes Fieber, einen typischen Hautauschlag und weiteren klinischen Zeichen (wie zum Beispiel eine sogenannte Himbeerzunge): Bevor es Antibiotika gab, wurden scharlachkranke Kinder sechs Wochen lang völlig isoliert. Die Wohnung musste gründlich desinfiziert werden, ebenfalls alle Gegenstände, die das kranke Kind benutzt hat. Bücher und Spielsachen mussten verbrannt werden.

Ein mit Penicillin behandeltes Kind ist dagegen schon am Tag nach Behandlungsbeginn nicht mehr ansteckend. Wenn es sich wieder wohl fühlt, kann es meist schon nach wenigen Tagen wieder in den Kindergarten oder zur Schule.

Scharlachkranke Kinder ohne Penicillinbehandlung gelten dagegen drei Wochen lang als „infektiös“. Nach Paragraph 34 des Infektionsschutzgesetzes IfSG dürfen sie die Kita, den Kindergarten oder die Schule so lange nicht besuchen, „bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit durch sie nicht mehr zu befürchten ist“.

Die Hauptvorteile der Penicillin-Behandlung für das Kind liegen auf der Hand:

o Die Beschwerden verschwinden schneller,

o die Ansteckungszeit wird abgekürzt,

o das Kind darf eher wieder in den Kindergarten oder zur Schule,

o gefährliche Komplikationen fürs Herz oder für die Gelenke werden vermieden.

„Antibiotika sind weiterhin unverzichtbare Helfer im Einsatz gegen gefährliche Bakterien. Ohne sie wäre die moderne Medizin nicht denkbar“, stellt Professor Johannes Hübner mit großem Nachdruck fest. „Es gehört deshalb zu den großen Herausforderungen unseres Gesundheitswesens, die Wirksamkeit von Antibiotika zu erhalten und die Entstehung und Verbreitung von Resistenzen einzudämmen. Das können wir nur erreichen, wenn der zu häufige und teilweise unbegründete Einsatz dieser Medikamente bei Menschen und Tieren auf ein vernünftiges Maß zurückgeführt wird – eine wichtige gemeinsame Aufgabe für Ärzte und Patienten“.

Vorbeugen ist besser als heilen

Die Stiftung Kindergesundheit setzt sich durch Forschung und Praxisprojekte für die Vorbeugung von Kinderkrankheiten ein. Gemeinsam mit anerkannten Experten verbessern wir die Chancen aller Kinder, gesund aufzuwachsen und ihre Talente optimal zu entwickeln. Fördern Sie die Stiftung Kindergesundheit mit Ihrer Spende!


Weitere Informationen: http://www.kindergesundheit.de

Studium: Dem Gehirn auf die Sprünge helfen: Kaffee ja, Pillen nein

Neuroenhancement: Bekannt aber kritisch eingeschätzt
Forscher untersuchen Einstellung und Einnahmeverhalten von Studierenden

Eine Pille einwerfen und bei der Prüfung brillieren: Dass man seine geistige Leistungsfähigkeit mit Medikamenten und anderen Substanzen steigern kann, ist den meisten Studierenden bekannt. Praktiziert wird das sogenannte Neuroenhancement allerdings nur von sehr wenigen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Nachwuchswissenschaftler der Universitätsallianz Ruhr im Rahmen der Global Young Faculty II durchgeführt haben.

Sie befragten 1026 Studierende der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund. Rund die Hälfte der Befragten setzt zur Leistungssteigerung auf Kaffee. Nur 14 hatten jemals Amphetamine zu diesem Zweck eingenommen.

Medikamente sind vielen bekannt, nur wenige nehmen sie ein

In der aktuellen Umfrage des Forscherteams um PD. Dr. Jan Schildmann, Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Ruhr-Universität (Leiter: Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann) gaben 897 der Befragten an, dass sie von verschreibungspflichtigen Medikamenten oder illegalen Psychostimulanzien als Möglichkeit der Leistungssteigerung gehört hätten. Allerdings berichten nur 14 Studierende, dass sie bereits Amphetamine, wie beispielsweise das zur Behandlung von ADHS eingesetzte Ritalin, zur geistigen Leistungssteigerung eingenommen hätten; immerhin 39 Studierende nutzten Cannabis zu diesem Zweck. Spitzenreiter unter den Substanzen, die mit dem ausdrücklichen Ziel zur geistigen Leistungssteigerung eingenommen wurden, waren Kaffee (574 Studierende), Energy drinks (419), Nikotin (147) und Koffeintabletten (125).

Sorge vor negativen Konsequenzen

Mit Hilfe von Neuroenhancement erbrachte Leistungen beurteilen die Befragten eher kritisch. 548 empfinden die Einnahme als unfair. 505 befürchten, dass eine fehlende Regulierung von Neuroenhancement den Druck erhöhen wird, Substanzen zur geistigen Leistungssteigerung einzunehmen. 620 Befragte fordern eine entsprechende Regulierung des Zugangs. Investitionen in die Forschung zu Substanzen zur geistigen Leistungssteigerung hält die Mehrheit der Befragten (799) für weniger wichtig, dagegen schätzen 751 Studierende Investitionen in Schule und Ausbildung als sehr wichtig ein.

Zugang zu Medikamenten erhöht den Druck zur Einnahme

„Die aktuellen Daten bestätigen den großen Bekanntheitsgrad von Substanzen zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit bei Studierenden“, so Studienleiter Jan Schildmann. „Dass die Mehrheit der Nutzer zu Kaffee und Energy drinks greift, ist mit Blick auf den einfachen Zugang und die soziale Akzeptanz nachvollziehbar.“ Die geringe Einnahme von sogenannte „smart pills“, also Medikamenten zur (vermeintlichen) geistigen Leistungssteigerung wie z.B. Ritalin, könne Ausdruck von Skepsis angesichts fehlender wissenschaftlicher Belege sein. Die Sorge der Studierenden, dass bei einfachem Zugang zu Medikamenten zur geistigen Leistungssteigerung sich der Druck zur Einnahme auch auf jene erhöht, die solche Maßnahmen ablehnen, sollte in der gesellschaftlichen Diskussion berücksichtigt werden, fordern die Forscher der Global Young Faculty.

Global Young Faculty

In der Global Young Faculty treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftler der Metropole Ruhr, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamem Interesse zu bearbeiten. Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert.

Titelaufnahme

Cynthia Forlini, Jan Schildmann, Patrik Roser, Radim Beranek, Jochen Vollmann: Knowledge, experiences and views of german university students toward neuroenhancement: an empirical-ethical analysis. In: Neuroethics. 2014 DOI 10.1007/s12152-014-9218-z

Buchempfehlung: Tutorium – Mathe für Biologen

  • Von Studenten für Studenten
  • ​Mathe für den Ottonormalbiologen
  • Beispiele mit echten Versuchsergebnissen
  • Moderne Biologie (garantiert häschenfrei – bis auf den Anhang)

Buch_Mathe für BiologenWarum ein Mathebuch für Biologen von Studenten für Studenten?

Wir wissen, dass Biostudenten bei der Mathevorlesung primär eins interessiert: ihre Prüfung zu bestehen. Zwei von uns haben selbst Bio auf Bachelor studiert, und wir kennen den Druck, der durch die vielen Prüfungen aufgebaut wird, zur Genüge. Und dann auch noch Mathe!

Wir haben uns deshalb bemüht, das Buch so zu schreiben, als würden wir euch direkt gegenübersitzen. Außerdem haben wir uns überlegt, wie wir euch das Lernen möglichst einfach machen können – sowohl den „Last-Minute“-Lernern, als auch denen, die Hintergrundinfos und Erklärungen brauchen und möchten.

Wir haben sowohl Aufgaben mit (echt!) biologischem Bezug eingebaut, als auch solche, die euch wahrscheinlich eher in Klausuren und Übungsblättern begegnen.

Und das Beste: Das Buch ist garantiert häschenfrei! Wir haben also vernünftige, moderne Beispiele herausgesucht und es uns nicht einfach gemacht, indem wir zum x-ten Mal die Räuber-Beute-Beziehung von Kaninchen und Wölfen beschreiben … Stattdessen wird z. B. die Integralrechnung mit Signalwegen beschrieben, die ganz zum Schluss auch modelliert werden.

Die Inhalte sind Statistik, Wahrscheinlichkeiten, Funktionen, Gleichungssysteme und auch Modellierung. Damit decken wir den Stoff der Mathevorlesung für Biologen an den meisten Unis ab.

Und falls ihr möchtet, findet ihr uns auch auf Facebook unter http://www.facebook.com/haeschenfreieMathe.

Ihr (die Leser):

Hauptsächlich Bio-Erstis, die sich gerade durch die ersten Mathevorlesungen quälen …

Wir (die Autoren):

Lorenz Adlung: Doktorand in der Biologie, vorher Bachelor und Master Biologie in Heidelberg. Tutor und Mentor auf dem Gebiet der Systembiologie.Christian Hopp: Diplomstudium Mathematik in Heidelberg. Tutorentätigkeit Mathe für Naturwissenschaftler.

Alexandra Köthe: Doktorandin in der Mathematik, vorher Mathestudium in Heidelberg. Mentorin der Mathe AG im Life-Science Lab, Übungsgruppenleiterin für Mathematiker und Biologen.

Niko Schnellbächer: Masterstudium Physik in Heidelberg. Tutorentätigkeit für Mathematiker und Physiker.

Oskar Staufer: Bachelorstudium Molekulare Biotechnologie in Heidelberg. HiWi am MPI für Intelligente Systeme, Mentor am Heidelberger Life-Science Lab.

ISBN 978-3-662-44665-2
24,99 €uro

Buchempfehlung: Lerntafel Mikrobiologie / Genetik / Biochemie

  • 8 Tafeln zu je 6 zusammengeklappten Seiten mit gesichertem Lehrbuchwissen
  • Orientierungshilfe durch alle Grundlagenmodule des Biologie-Bachelorstudiums
  • Essenzielle biologische Stichwörter und Fachbegriffe präzise definiert und farbig illustriert
  • Zur schnellen Wiederholung des Lernstoffes vor den Prüfungen
  • Durch die Laminierung biegsam und widerstandsfähig

Bachelorwissen im Überblick – damit der Einstieg klappt!

Bachelor-Studierende müssen sich schon in den ersten Semestern in viele Lehrmodule einarbeiten und Prüfungen ablegen. Die neuen handlichen „Lerntafeln im Überblick“ bieten dabei eine großartige Orientierungshilfe, indem sie:

  • alle Grundlagenfächer der Biologie behandeln
  • die essenziellen biologischen Stichwörter und Fachbegriffe zusammenfassen
  • gesichertes Lehrwissen bereitstellen
  • Vorlesungsskripte ergänzen und
  • vor den Prüfungen als Repetitorien verwendet werden können.

Die Tafeln bestehen jeweils aus 6 zusammengeklappten Seiten, die sich mittels einer Lochleiste abheftet lassen. Die Laminierung macht sie biegsam und widerstandsfähig, sodass sie überall hin mitgenommen werden können und zur schnellen Wiederholung des Lernstoffes zur Verfügung stehen.

Die Lerntafel „Mikrobiologie im Überblick“ beschreibt die Grundlagen der Cytologie sowie des Wachstums und der Differenzierung von Bakterien in einer übersichtlichen Kombination von Text und zahlreichen Farbbildern. Weitere Tafelinhalte widmen sich der Systematik und Evolution von Mikroorganismen und der Darstellung des mikrobiellen Stoffwechsels.

ISBN 978-3-642-41975-1
6, 95 €uro

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Die Lerntafel „Genetik im Überblick“ beschreibt die Grundlagen der Genetik in einer übersichtlichen Kombination von präzisen Kurzerklärungen und vielen Farbbildern. Es werden alle Facetten der Genexpression sowie deren Regulation auf molekularer Ebene dargestellt. Außerdem werden Mutationen, deren Ursachen und Mechanismen zur Reparatur sowie die Grundlagen der Klassischen Genetik und Populationsgenetik beschrieben. 

ISBN 978-3-8274-2814-1
6,95 €uro

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Die Lerntafel „Biochemie im Überblick“ beschreibt die Struktur und Funktion von Proteinen in einer übersichtlichen Kombination von präzisen Kurzerklärungen und vielen Farbbildern. Außerdem werden die Mechanismen der Enzymkinetik und des Membrantransports sowie die grundlegenden biochemischen Stoffwechselwege beschrieben.

ISBN 978-3-8274-2815-8
6,95 €uro

Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) – 24.09 bis 27.09.2014

Großer Geriaterkongress, Halle 2014: Jahreskongress der DGG gemeinsam mit allen deutschsprachigen Fachgesellschaften, also der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG), der Österreichischen (ÖGGG) sowie Schweizer Gesellschaft für Geriatrie (SFGG-SPSG). Erwartet werden bis zu 1200 Altersmediziner.

„Stress und Altern – Chancen und Risiken“

Stress, damit verbinden viele zumeist Negatives. Stress, so vermuten sie, lässt uns krank werden und beschleunigt das Altern. Aber Stress ist ein sehr vielschichtiger Begriff. Vielleicht hat Stress auch positive Seiten, gerade für die zweite Lebenshälfte. Ohne wahrgenommenen Stress wird niemand versuchen, altersbedingte gesellschaftliche Veränderungen in allen Lebensbereichen – Wirtschaft, Wissenschaft, Versorgung, Verwaltung und Kultur – positiv zu beeinflussen.

Das Kongressthema „Stress und Altern: Chancen und Risiken“ ist daher mit dem Gedanken verbunden, die Erkenntnisse gerontologischer und geriatrischer Forschung für ein Leben in Gesundheit und Teilhabe gerade auch im Alter zu nutzen. Der Kongress bietet die Gelegenheit, sich mit Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Disziplinen der beteiligten Fachgesellschaften auszutauschen, die an der Alternsforschung beteiligt sind, wie etwa Medizin, Biologie, Pflegewissenschaft, Demographie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Erziehungswissenschaften usw. Daneben gibt der Kongress in einer anregenden Stadt voller Überraschungen die Möglichkeit, neue Netzwerke zu knüpfen und vorhandene auszubauen.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.gerontologie-geriatrie-kongress.org

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Älter werden ist eine wundervolle offene Frage!

Interview mit Dr. Elizabeth Blackburn

Medizinnobelpreisträgerin Dr. Elizabeth Blackburn von der University of California in San Francisco wird zur Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Jahreskongresses in Halle an der Saale erwartet. Gemeinsam mit zwei Forscherkollegen konnte sie Anfang des Jahrtausends beweisen, dass Chromosomen-Enden von sogenannten Telomeren geschützt werden – ein wichtiger Fakt mit Blick auf den Alterungsprozess des menschlichen Körpers. Was Sie antreibt den gemeinsamen Gerontologie- und Geriatriekongress zu besuchen, welche neuen Erkenntnisse sie in ihrem Vortrag erörtern wird und warum sich ein persönlicher Austausch immer lohnt, hat Frau Blackburn in einem persönlichen Skype-Interview vorab verraten. Denn Sie freut sich auf den internationalen Austausch und fordert konkret auf: Sprechen Sie mich an! … hier geht es zum Interview

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Gerontologie

 

Studium-Buchempfehlung: Purves – Biologie

  • Buch_BiologieDas didaktisch ausgefeilte Lehrbuch mit exzellenten Grafiken
  • Moderne Forschung und Methoden sind integriert
  • Lernen nicht nur von Fakten, sondern von Zusammenhängen
  • Prägnante Einführungstexte zu den Kapiteln speziell für die Lehre zu nutzen
  • Kostenfreie umfangreiche Lernplattform und umfassende Website unter http://www.thelifewire.com
  • Im Studienalltag in Deutschland, Österreich und der Schweiz erprobt und empfohlen
  • Nochmals didaktisch (Konzept zu Methodenboxen; Widerholungsteile) und bzgl. der didaktisch anschaulichen Grafiken verbessert

Das sympathische Biologie-Lehrbuch – Garant für Kompetenz, Aktualität und Verständlichkeit

Das umfassende und didaktisch ausgezeichnete Lehrbuch der gesamten Lebenswissenschaften wieder neu: Purves Biologie! Als hilfreicher Einstieg in das Studium und verlässlicher Begleiter an der Universität richtet es sich an Studierende der Biologie; mit seiner herausragenden und prägnanten Didaktik unterstützt es Hochschuldozenten; Lehrern bietet das Buch neben fachlichen Details einen aktuellen und originellen Einstieg in Unterrichtsstunden; für Schüler ist das Lehrbuch die ideale Abiturvorbereitung; manchem biologisch interessierten Leser, dem kurze Informationshäppchen nicht genügen, wird es beim Blick über den Tellerrand helfen.

Die Stärken dieses Lehrbuches:

  • selbst schwierige Sachverhalte sind didaktisch ausgezeichnet visualisiert
  • vermittelt nicht nur Fakten, sondern verdeutlicht Zusammenhänge
  • moderne Methoden und neue Forschungsansätze vermitteln die Vielfalt der in der Biologie relevanten Methoden

·         strukturiertes Lernen wird erleichtert durch Schlüsselsätze, Boxen zur „Wiederholung“, „Kapitelüberblick“ und „Kapitelzusammenfassung“ sowie Fragen zur Selbstkontrolle

  • spannende und anschauliche Kapiteleröffnungen animieren zum Weiterlesen
  • Organismen stehen im Fokus des neuen Glossars über den „Stammbaum des Lebens“
  • von Prof. Dr. Jürgen Markl als erfahrenem Lehrbuch-Herausgeber bearbeitet
  • alle Texte von Biologie-Dozenten kritisch durchgesehen
  • eigene kostenfrei zugängliche Website http://www.thelifewire.com auf Englisch bietet Übungen und multimediale Lernmodule
  • Links zu „Animated Tutorial“ und „Web Activity“ sowie weitere interessante Internet-Infos auch auf http://www.spektrum-verlag.de/978-3-8274-2650-5

Die Autoren: David Sadava unterrichtet an den Claremont Colleges in Kalifornien; David M. Hillis ist Dozent an der University of Texas in Austin; H. Craig Heller ist Dozent an der Stanford University in Kalifornien; May R. Berenbaum ist Dozentin an der University of Illinois in Urbana-Champaign.

Jürgen Markl, Professor am Institut für Zoologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ist Bearbeiter und Herausgeber der deutschen Ausgabe des Purves Biologie.

ISBN 978-3-8274-2650-5
9. Aufl. 2012, LVIII, 1860 S.
69,95 €uro