Palliativmedizin – Kommunikationspreis an Journalisten Markus Günther

„Für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen sollte ein unkomplizierter Zugang zu Angeboten der Hospizarbeit und Palliativversorgung selbstverständlich sein.“ erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey bei der Verleihung des Kommunikationspreises der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen PalliativStiftung. Sie überreichte den erstmals ausgeschriebenen Kommunikationspreis in Berlin an den Journalisten Dr. Markus Günther für dessen Essay „Du musst kämpfen“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Weitere vier Medienarbeiten waren von einer Fachjury nominiert.

„Für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen sollte ein unkomplizierter Zugang zu Angeboten der Hospizarbeit und Palliativversorgung selbstverständlich sein.“ erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey bei der Verleihung des Kommunikationspreises der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen PalliativStiftung.

„In einer solchen Situation rücken schwierige Entscheidungen ebenso wie das Sterben, der Tod und die Trauer näher. Umso wichtiger sind Profis in Medienberufen, die über eine gute Hospiz- und Palliativkultur berichten. Wenn öffentlich mehr und selbstverständlicher über Sterben und Tod gesprochen wird, dann fällt es jedem und jeder Einzelnen auch leichter, über die eigene Situation mit allen Beteiligten zu sprechen“. Sie überreichte in Berlin den erstmals ausgeschriebenen Kommunikationspreis an Dr. Markus Günther für dessen Essay „Du musst kämpfen“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Weitere vier hervorragende Medienarbeiten waren von einer Fachjury nominiert.

„Es erfordert Mut und Vertrauen, sich in schwerer Krankheit Fragen der Medien zu öffnen und ein Stück des Weges öffentlich begleiten zu lassen.“ betonte Dr. Bernd-Oliver Maier, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. „Mit durchaus kritischem Blick versuchen wir Patientinnen und Patienten vor unangemessenen medialen Inszenierungen zu schützen. Umso beeindruckender sind die für den Kommunikationspreis nominierten Arbeiten, deren Autorinnen und Autoren auf be-merkenswert einfühlsame und zurückhaltende Weise die Leser, Hörer und Zuschauer an den Themen und Entscheidungen sterbender Menschen und ihrer Familien teilhaben lassen.“

Dies entspräche der Zielsetzung des gemeinsam mit der Deutschen Palliativstiftung erstmals 2018 aus-geschriebenen Kommunikationspreises, eine qualitativ hochwertige Medien- und Öffentlichkeitsarbeit zu hospizlich-palliativen Themen zu fördern. Dafür hat die Deutsche PalliativStiftung (DPS) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 € zur Verfügung gestellt. Dr. Thomas Sitte, Palliativmediziner und Vorstands-vorsitzender der Deutschen PalliativStiftung, bei der Preisverleihung am Donnerstag in Berlin: „Wir freuen uns besonders, dass die Bundesfamilienministerin dieses Anliegen persönlich unterstützt. Es bedeutet für Familien in schwerer Krankheit eine große Entlastung, wenn sie sich auch mit Hilfe der Medien über vergleichbare Situationen und die dann zur Verfügung stehenden Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung informieren können. Das ist ein Hauptziel unserer Stiftungsarbeit.“

Jurypräsident Prof. Dr. Boris Zernikow würdigte in seiner Laudatio den Essay „Du musst kämpfen“ des Preisträgers Dr. Markus Günther, in welchem er genau diesen einen Satz kritisch hinterfragt. „Sehr wünsche ich mir, dass dieser herausragende Beitrag gelesen, diskutiert und verbreitet wird! Er steht für die Grundidee des Preises, schwerkranke Menschen und die ihnen Nahestehenden ernst zu nehmen in ihrer Lebenssituation und sie nicht mit unbedachten Aufrufen weiter zu belasten. Gerade die Aufforderung „Du musst kämpfen“ dient meist mehr dem eigenen Trost, als dass er der Situation der Betroffenen gerecht wird.“ Der Text habe tatsächlich ungewöhnlich viele Reaktionen vor allem bei Krebspatienten, aber auch ihren Angehörigen ausgelöst, so Markus Günther: „Viele Menschen haben diesen Text mit einem Gefühl der Erleichterung gelesen, wie sie sagen, weil sie die Rhetorik vom ‚Kampf‘ als zusätzliche Belastung empfunden haben oder hier zum ersten Mal lesen konnten, dass die fachwissenschaftliche Diskussion längst viel weiter ist.“

Die Bundesministerin zeigte sich beeindruckt von den Arbeiten und erklärte, dass sie sich für jene einsetzen wird, die sich um schwerstkranke Menschen und ihrer Angehörigen kümmern. Dazu gehöre auch, über die Optionen der Hospiz – und Palliativarbeit zu informieren und breit aufzuklären, damit schwerkranke Menschen jeden Alters wie auch deren Angehörige und Freunde Ansprechpartner für ihre Fragen finden.

Die mit dem Kommunikationspreis erhoffte Vielfalt der Formate und Herangehensweisen zeigte sich im Zusammenspiel mit der ausgezeichneten Arbeit ebenso bei den vier weiteren Nominierungen, in denen schwierigste Entscheidungsprozesse zum Ende eines Lebens – wie auf der Intensivstation oder im Kinderhospiz – ebenso thematisiert wurden wie das, was einen Menschen ausmacht und in der Musik unverwechselbar mit seinem Leben verbunden ist. Gelungen sei bei allen die Enttabuisierung dieses so gern verdrängten Themas, betonte Zernikow, der ebenso die originelle Kampagne eines Hospizes zur Gewinnung neuer Ehrenamtlicher für einen vielversprechenden Weg hält, um Ängste abzubauen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Buchempfehlung: Zwölf Schritte der Heilung: Gesundheit und Spiritualität von Richard Rohr

In einer von Abhängigkeit und Überforderung bestimmten Gesellschaft inspiriert Richard Rohr dazu, das eigene Leben selbst in den Griff zu nehmen. Das 12-Schritte-Programm der Selbsthilfegruppen (z. B. »Anonyme Alkoholiker«) ist Amerikas bedeutendster Beitrag zur Spiritualität. Das Programm der 12 Schritte kann nicht nur Menschen retten, die in Abhängigkeiten unterzugehen drohen, es ist ein Weg, der allen Menschen Mut zu neuer Lebendigkeit schenkt.

»Niemand von uns braucht perfekte Menschen um sich; wir brauchen Menschen, die aufrichtig und ehrlich mit ihren Fehlern und Beschränkungen umgehen und hoffentlich daran wachsen.« Richard Rohr

Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2013
192 Seiten, Flexcover
ISBN 978-3-451-32395-9
16,99 €

Über den Autor:

Richard Rohr, geb. 1943, Franziskanerpater, Gründer des »Zentrums für Aktion und Kontemplation« in New Mexico/USA, gehört zu den international bekannten und gefragten Vertretern einer zeitgenössischen christlichen Spiritualität. Seine Bücher sind weltweite Erfolge und wurden oft zu Inspirationen für gegenwärtige spirituelle Suchbewegungen.

Buchempfehlung: Der Klang von Martin Schleske (CD)

Martin Schleske, einer der großen Geigenbauer der Gegenwart, liest die besten Passagen aus seinem Buch und gewährt einen akustischen Einblick in seine international renommierte Werkstatt. Dabei zeigt er, wie für ihn die Kunst des Geigenbaus ein Gleichnis für persönliche Entwicklung und für das Streben nach dem richtigen Platz im Leben ist.

Und wer schon immer wissen wollte, wie eine Schleske-Geige tönt: Der Geiger Alban Beikircher, Solist u.a. bei den Münchner Symphonikern, bringt sie auf dieser CD zum Klingen.

Audio-CD, 12 Seiten, Laufzeit: 125 Minuten
Mit Fotos von Donata Wenders im 12-seitigen Booklet
ISBN: 978-3-466-45856-1
€ 21,99

 

Zeit, Gutes zu tun – mit dem Schoko-Nikolaus

Bald ist es wieder so weit: Dann steht der Nikolaus vor der Tür. Dabei sollte der Lieblingsheilige der Kinder nicht mit dem kommerziell vermarkteten Weihnachtsmann verwechselt werden. Denn im Gegensatz zu dieser Werbefigur gab es den hl. Nikolaus wirklich. Er gilt als Vorbild für Nächstenliebe und Selbstlosigkeit. Hieran möchte der Schoko-Nikolaus, ausgestattet mit Bischofsstab und Mitra, erinnern.

Mit dem Kauf dieses Schoko-Nikolauses wird die Aktion »Weihnachtsmannfreie Zone« des Bonifatiuswerkes zu Gunsten der christlichen Kinderhospize in Halle/Saale und Berlin unterstützt.
Ganz im Sinne des heiligen Nikolaus: Schenken und Teilen.

Den Nikolaus erhalten Sie hier: www.st-benno.de

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Buchempfehlung: Geistig-seelische Hilfe am Lebensende

Die Diskussion um die „aktive Sterbehilfe“ ist wieder aufgeflammt. Haben unheilbar kranke Menschen das Recht auf „assistierten Suizid“ – also darauf, dass Mediziner ihnen auf Wunsch ein tödliches Mittel verabreichen? Der Moraltheologe Professor Dr. Gerhard Höver von der Universität Bonn ist Mitherausgeber eines neuen, grundlegenden Buches zum Thema. Er sagt: Am Ende ihres Lebensweges brauchen Menschen keine Giftspritze, sondern individuelle Hilfe – zum Beispiel durch das neue Konzept der „Spiritual Care“.

Eine höchst schwierige Frage kommt wieder auf die Tagesordnung: Wenn unheilbar kranke Menschen ihr Leben selbst beenden wollen – darf die Medizin sie dabei aktiv unterstützen, ihnen zum Beispiel ein tödliches Mittel verabreichen? Ein Zugeständnis an die Willensfreiheit, sagen die einen. Ein ethischer Dammbruch, sagen die anderen. Professor Dr. Gerhard Höver vom Moraltheologischen Seminar der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn ist Experte für dieses Thema. Mit seinem Team hat er dazu das neue Grundlagenwerk „Menschliche Würde und Spiritualität in der Begleitung am Lebensende“ herausgegeben: Statt für gesetzlich geregelte Sterbehilfe plädiert er dafür, sterbenden Menschen durch wirksame Schmerz- und Beruhigungsmittel, aber auch geistig und seelisch beizustehen.

Erstmals in deutscher Sprache: die US-Expertin Christina Puchalski

22 Autoren haben für das Grundlagenwerk Beiträge geliefert – Theologen und Pflegewissenschaftler, Beschäftigte aus Hospizen und Palliativstationen, aber auch Organisationsexperten und Vertreter aus Islam, Judentum und Buddhismus. Besonders stolz sind die Herausgeber „darauf, dass für das Buch zum ersten Mal ein Aufsatz von Christina Puchalski ins Deutsche übersetzt wurde“: Die amerikanische Ärztin ist nach Prof. Hövers Angaben „die kommende Größe in der weltweiten Hospizbewegung“, vergleichbar nur mit der weltberühmten Autorin Elisabeth Kübler-Ross.

„LIFE“ (Leben) heißt Puchalskis Konzept vom Tun des Menschen am Ende seines Lebensweges. Wie Prof. Höver erläutert, stehen die Buchstaben für „Life Review“, „Identity“, „Forgiveness“ und „Eternity“: Lebensrückschau, Identität, Vergebung, Ewigkeit. Das bedeutet: Der Sterbende blickt auf sein Leben zurück. Er fragt sich, ob er sich darin „selbst wiederfindet“ – ob er zum Beispiel selbst- oder fremdbestimmt gelebt hat. Er sucht nach unbewältigten Problemen und möchte sie lösen, indem er anderen Menschen verzeiht oder sie um Verzeihung bittet. Und er fragt sich, wie es weitergeht. Kommt da etwas nach dem Tode? Was bleibt von mir, wenn ich gegangen bin? Aufgabe der Sterbebegleitung ist laut Puchalski, den Menschen bei diesem Frageprozess zur Seite zu stehen – vor allem durch Zuhören und durch Verständnis.

Für solche Konzepte der Sterbebegleitung gibt es im Deutschen noch kein Wort. „Spiritual Care“ heißt die Idee im Englischen (etwa: geistig-seelische Hilfe). Das „Spirituelle“ darin hat zunächst nichts mit „organisierter Religion“ zu tun, stellt Prof. Höver klar. Es bedeute stattdessen, sterbenden Menschen beizustehen, indem man nicht mehr nur wie bisher versucht, die Leiden ihres Körpers zu lindern – sondern auch, die ganz verschiedenartigen Fragen zu beantworten, die ihnen auf der Seele liegen oder ihren Geist beschäftigen. „Den Leitfaden gibt der Sterbende vor“, beschreibt es Prof. Höver. „Die menschliche Seele ist eine Burg mit vielen Zimmern. Nur der Mensch selbst entscheidet, wer wo eingelassen wird.“

Buch_Menschliche WürdeIndividuelle Hilfe statt gesetzlicher Einheitsverfahren

Um sich in dieser Burg zurechtzufinden, wollen die Experten nun erforschen, was Patienten genau meinen, die äußern, „sterben zu wollen“. Wie Prof. Höver erläutert, sind „solche »Todeswünsche« dynamisch. Sie bedeuten zum Beispiel den Wunsch, über genau diese spirituellen Fragen ins Gespräch zu kommen.“ Der Theologe plädiert daher für eine gesetzliche Regelung, die Ärzten wirksamere Hilfe gegen Schmerzen und Ängste erlaubt – mit Medikamenten, deren Gabe derzeit zu starken Beschränkungen unterliege. „Palliative Sedierung“ sei „auf vielfältige Weise möglich – ebenso, wie der Sterbende selbst ja einzigartig ist“. Aktive Sterbehilfe hingegen, so kritisiert der Wissenschaftler der Universität Bonn, brauche immer ein Einheitsverfahren. Ein wichtiger Unterschied: „Die palliative Sedierung kann die verbleibende Zeit lebenswerter machen. Sie kann immer noch lebensorientiert arbeiten. Der assistierte Suizid hingegen muss todsicher sein.“

Publikation: Norbert Feinendegen, Gerhard Höver, Andrea Schaeffer, Katharina Westerhorstmann (Hgg.): Menschliche Würde und Spiritualität in der Begleitung am Lebensende. Impulse aus Theorie und Praxis. Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2014, 536 S., ISBN 978-3-8260-5447-1, 49,80 Euro

„Freude“ zum 20. Kalender-Jubiläum Die schönsten Geschichten aus Der Andere Advent im Jubiläumsbuch

20 Jahre begleitet der Kalender Der Andere Advent seine Leser mit Texten und Bildern durch die Advents- und Weihnachtszeit. Ein Grund zur Freude: So heißt auch das neue Buch, in dem die schönsten Geschichten und Gedichte aus zwei Jahrzehnten erschienen sind – „Freude. Schätze aus 20 Jahren Der Andere Advent“.  Der auflagenstärkste Kalender seiner Art wird mit bereits über 160.000 verkauften Exemplaren (Stand 8. Oktober) auch in diesem Jahr wieder ein Bestseller.

80 Beiträge aus den Adventskalendern sind in „Freude“ zusammengestellt. „In den Texten zeigt sich das Unverhoffte und bringt uns zum Lachen, zum Wundern und zum Nachdenken. Sie zeugen von der Freude, die sich einstellt, wenn wir mitten im Alltag ganz unerwartet einen Sinn hinter allem entdecken“, sagt Dr. Frank Hofmann, Chefredakteur des ökumenischen Vereins Andere Zeiten. Dabei sind Texte von Prominenten wie Rainer Maria Rilke, Teresa von Avila, Bertolt Brecht, Mascha Kaléko, Martin Luther und Hanns Dieter Hüsch, aber auch von bisher unentdeckten Autoren. Begleitet werden sie von anrührenden Fotos und farbenfrohen Illustrationen.

„Freude‘ ist genau das, was ich empfinde, wenn ich Ihr wunderbar gestaltetes Buch in den Händen halte. Längst vergessene Texte berühren mich ganz neu. Andere  kannte ich noch nicht und spüre ihnen gerne nach“, so eine Leserin. „Freude. Schätze aus 20 Jahren Der Andere Advent“ misst 22 x 17 cm und hat 122 Seiten. Bestellt werden kann es für 9 Euro (plus Versand) im Internet unter www.anderezeiten.de oder telefonisch unter 040/47 11 27 27.

Filmtipp: Peter Dyckhoff – Ruhegebet

Pfarrer Peter Dyckhoff, einer der bedeutendsten christlichen Schriftsteller, hat sich mit dem Ruhegebet auseinandergesetzt, einer Gebetsform, die auf Johannes Cassian (4. Jahrhundert) zurückgeht. Sich mit ruhiger Herzenshaltung auf Jesus Christus zu besinnen, ist der Sinn des Ruhegebets. Peter Dyckhoff zeigt im Gespräch mit Wolfgang Severin (6 Folgen à 40 Minuten), wie man in Orientierung daran zu einem besseren Umgang mit Stress und Hektik gelangen kann.

Die DVD hat ein Länge von 240 Minuten.
Bestellbar für 27 €uro  hier: RUHEGEBET

 

 

 

 

 

 

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Das Buch dazu:

Das Ruhegebet ist eine Antwort auf die tiefe Sehnsucht vieler Menschen nach Frieden und göttlicher Nähe. Groß in seiner Wirksamkeit führt das Ruhegebet zu tief greifenden Veränderungen im Leben und im Glauben. Der erfahrene Exerzitienleiter und Bestsellerautor Peter Dyckhoff vermittelt in seinem Buch gut verständlich, lebensnah und einfühlsam die wichtigsten Schritte des Ruhegebets nach Johannes Cassian. In dieser Studienausgabe fasst Dyckhoff das zweibändige Werk „Einübung in das Ruhegebet“ für den täglichen Gebrauch zu einem günstigen Preis zusammen.

ISBN: 978-3-7698-1735-5
9,95 €uro

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Zum neuen Seminar 03.10 – 05.10.2014 geht es hier:

 

 

Empfehlung: Peter Dyckhoff – Gebetskarten: Gebete aus der Kraft der Ruhe

Der erste Schritt in die Praxis des Betens und Meditierens muss nicht schwer sein! Denn diese sorgsam gestalteten Gebetskarten begleiten uns dabei mit dem Erfahrungsschatz der christlichmystischen Gebetstradition. Die Texte und Affirmationen werden wiederholt gelesen, meditiert und dabei jedes Mal neu und anders entdeckt.
Format: 13,0 x 9,0 cm
32 Karten
durchgehend farbig illustriert
inkl. 16-seitigem Begleitheft
farbige Pappbox
in Folie eingeschweißt
EAN: 426017951 057 1
9,95 €uro
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50.000 Ministranten waren bei Papst Franziskus

Die 50.000 Ministranten der Rom-Wallfahrt trafen gestern Abend (5. August 2014) bei einer Audienz auf dem Petersplatz mit Papst Franziskus zusammen. Untenstehend ist die Predigt von Papst Franziskus in der Vesper während der Audienz sowie das Grußwort von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, dem Vorsitzenden der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, das er im Vorprogramm der Audienz gesprochen hat, dokummentiert.

Einige Vertreter der Ministranten sprachen während der Audienz mit Papst Franziskus: Leonie Jaster (15 Jahre) aus dem Bistum Dresden-Meißen, Sarah Tammen (20 Jahre) aus dem Bistum Münster, Benedikt Hohl (15 Jahre) aus dem Erzbistum München und Freising und Gabriel Holik (23 Jahre) aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart. Die 20-jährige Ministrantin Anna Reischl aus dem Erzbistum München und Freising hat Papst Franziskus während der Audienz ein Pilgertuch und ein T-Shirt in der bundesweiten Version überreicht. Das T-Shirt trägt auf dem Rücken die Aufschrift: „Franziskus 1“.

Das komplette Video können Sie hier ansehen:

Bischof Wiesemann (Speyer) beim Papst

Bischof Wiesemann (Speyer) beim Papst

Bischof Wiesemann mit Andreas Kellner

Bischof Wiesemann mit Andreas Kellner

 

Zum Nachdenken: A Ritual to Read to Each Other von William Stafford

A Ritual to Read to Each Other

 If you don't know the kind of person I am
 and I don't know the kind of person you are
 a pattern that others made may prevail in the world
 and following the wrong god home we may miss our star.

 For there is many a small betrayal in the mind,
 a shrug that lets the fragile sequence break
 sending with shouts the horrible errors of childhood
 storming out to play through the broken dyke.

 And as elephants parade holding each elephant's tail,
 but if one wanders the circus won't find the park,
 I call it cruel and maybe the root of all cruelty
 to know what occurs but not recognize the fact.

 And so I appeal to a voice, to something shadowy,
 a remote important region in all who talk:
 though we could fool each other, we should consider--
 lest the parade of our mutual life get lost in the dark.

 For it is important that awake people be awake,
 or a breaking line may discourage them back to sleep;
 the signals we give--yes, no, or maybe--
 should be clear: the darkness around us is deep.

— William Stafford