Flüchtlingsmassen als historisches Phänomen

Das Imre Kertész Kolleg der Universität Jena veranstaltet am 9./10. Juni seine Jahrestagung

Kein Thema prägte die öffentliche Debatte der vergangenen zwei Jahre mehr als die hohe Zahl von Flüchtlingen, die in Europa Schutz vor Krieg und Krisen suchen. Das Imre Kertész Kolleg der Universität Jena greift dieses Thema nun auf und stellt die Situation der Flüchtlinge mit Blick auf das östliche Europa im 20. Jahrhundert in einen historischen Zusammenhang.

Am 9. und 10. Juni versammeln sich Wissenschaftler aus dem In- und Ausland in Jena zur Jahrestagung des Kollegs, die unter dem Titel steht: „People(s) on the Move: Refugees and Immigration Regimes in 20th-Century Central and Eastern Europe“. Im Fokus der wissenschaftlichen Vorträge und Diskussionen steht dabei die Rolle des östlichen Europas mit Migration, die deutlich komplexer ist, als gegenwärtig wahrgenommen wird.

„Zwangsmigration, Auswanderung und politisches Exil wurden zwar von Historikern untersucht, wenig erforscht wurden jedoch die Erfahrungen von Einwanderung und der Aufnahme großer Flüchtlingszahlen“, sagt Prof. Dr. Joachim von Puttkamer, der Direktor des Kertész-Kollegs. Gerade die Wahrnehmung von zahlreichen Flüchtlingen als Bedrohung nationaler Homogenität mache eine kritische Auseinandersetzung mit Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts umso wichtiger, betont der Jenaer Historiker.

In den einzelnen Sektionen der Jahrestagung geht es u. a. um Flüchtlinge in der Zwischenkriegszeit nach dem Ersten Weltkrieg, um die „displaced Persons“ nach dem Zweiten Weltkrieg und um politische Emigration nach dem Ungarn-Aufstand 1956. Zum Abschluss der zweitägigen Tagung debattieren Stefan Troebst, Maciej Duszczyk, Attila Pók und Marci Shore unter Leitung von Prof. Dr. Joachim von Puttkamer über das Thema „Eastern Europe and the Refugees: Historical References in current Debates“.

Die Jahrestagung des Imre Kertész Kollegs am 9. und 10. Juni ist öffentlich, interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Tagungssprache ist Englisch. Getagt wird am 9. Juni in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (Bibliotheksplatz 2) und am 10. Juni in den Rosensälen der Universität (Fürstengraben 27), der Eintritt ist frei.

Das Programm im Internet: http://www.imre-kertesz-kolleg.uni-jena.de

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Konferenz „Climate Migration and Health“ – 10. Juni 2016, Berlin

Das Centre Virchow-Villermé für Public Health Paris-Berlin lädt Sie herzlich in die Französische Botschaft in Berlin zur Konferenz „Climate Migration and Health“ am Freitag, den 10. Juni 2016, ein.

Das Centre Virchow-Villermé für Public Health Paris-Berlin lädt Sie herzlich in die Französische Botschaft in Berlin zur Konferenz „Climate Migration and Health“ am Freitag, den 10. Juni 2016, ein.

Aktuell wird Migration hauptsächlich mit Flüchtlingen aus Kriegsgebieten in Verbindung gebracht, jedoch ist absehbar, dass auch der Klimawandel und die damit einhergehende Verschlechterung von Lebensbedingungen Migrationsbewegungen auslösen werden. In dieser Konferenz möchten wir die Auswirkungen dieser Entwicklung auf den Bereich der öffentlichen Gesundheit in den Fokus rücken. Dazu werden am Vormittag Wissenschaftler aus Deutschland und Frankreich aus den Bereichen Public Health, Klima und Demographie die Problematik umreißen und in einer Gesprächsrunde die Auswirkungen auf Public Health diskutieren. Am Nachmittag stehen Projekte und Erfahrungen aus der Praxis im Vordergrund. Eine Paneldiskussion mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik wird die Veranstaltung abschließen. Den genauen Ablauf der Konferenz entnehmen Sie bitte beigefügtem Programm.

Datum: 10.06.2016,
Uhrzeit: 9:30 – 17:00 (Registrierung ab 08:45)
Ort: Französische Botschaft, Eingang Wilhelmstrasse 69, 10117 Berlin (Einlass nur nach Anmeldung und mit Ausweisdokument)

Anmeldung: kostenlose Teilnahme, bitte registrieren Sie sich online aufhttp://virchowvillerme.eu/de/event/conference-on-climate-migration-and-health/

„Innovative Lösungen u. internationaler Erfahrungsaustausch zur Flüchtlingsarbeit

Die Konferenz „Voneinander lernen – richtig helfen. Innovative Lösungen und internationaler Erfahrungsaustausch zur Flüchtlingsarbeit.“ der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit widmet sich der entscheidenden Frage, wie Flüchtlingsarbeit in Deutschland gelingen kann.

Termin: Freitag, 29. April, 10.00 bis 19.30 Uhr
Ort: Microsoft Atrium, Lichthof, Unter den Linden 17, 10117 Berlin

Flüchtlingshelfer und internationale Organisationen, vor allem im Libanon, in Jordanien oder der Türkei, haben seit Jahren enorme Erfahrungen gesammelt und Lösungen entwickelt. Ein Teil davon kann auch für Deutschland nutzbar gemacht werden.

In drei Panels und einer Vortragsveranstaltung werden innovative wie auch pragmatische Lösungen von Geflüchteten und Politikern, deutschen wie internationalen Experten und Praktikern vorgestellt und diskutiert. Dabei stehen die Bearbeitung von Traumata, der Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt sowie die Würde und Individualität der Geflüchteten im Mittelpunkt.

Es wirken u. a. mit:
Kilian Kleinschmidt, Berater des österreichischen Innenministeriums und ehem. UNHCR-Leiter des Flüchtlingslagers Zaatari in Jordanien (2013-2014)

Dr. Joachim Stamp, Integrationspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen

Markus Kreßler, Leiter der akademischen Abteilung, Kiron Open Higher Education
Mirna Kassar, Psychotherapeutin und Beraterin in mehreren internationalen Organisationen, Beirut, Libanon

Hala Taher, Leiterin Fortbildungsprogramme, Queen Rania Teacher Academy, Amman, Jordanien

Başak Yavçan, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, TOBB University of Economics and Technology, Ankara, Türkei

Abraham van Veen, Leiter der Abteilung Studierendenservice, TU Berlin
Jörg Matern, Talent Relationship Management, Siemens AG

Programmvorschau:
10.15 Panel 1: „Wie Krieg und Flucht verändern – Erfahrungen aus der psychologischen und pädagogischen Arbeit mit Flüchtlingen“

12.15 Panel 2: „Integration durch Qualifikation – Bildungsangebote für Flüchtlinge im Studierendenalter“

14.30 Panel 3: „Bündnisse zur Integration in den Arbeitsmarkt“

17.15 Vortrag: „Flüchtlinge als Individuen verstehen – Erfahrungen mit Zukunftsängsten und dem Bedürfnis nach Würde und Selbstbestimmung.“

18.00 Podiumsdiskussion: „Offene Gesellschaft in der Bewährung – Wie gelingt Flüchtlingsarbeit in Deutschland?“

Wahrsagekunst im Alten Orient

In den Mosse-Lectures an der Humboldt-Universität zu Berlin soll im Sommersemester 2016 das in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, in den Künsten und Religionen erforschte und imaginierte Zukunftswissen, auch das einzugestehende Nicht-Wissen, verhandelt werden: seine Herkunft, Geltung, Legitimierung und sein Einfluss: von der Wahrsagekunst im Alten Orient bis zu Big Data. Am 28. April 2016 spricht der Altorientalist Professor Sefan Maul über Sinn und Unsinn der Prognostik.

Im Alten Mesopotamien wollten weder Herrscher noch Generäle wichtige Beschlüsse in die Tat umsetzen, ohne dass Zeichendeuter ihnen zuvor deren sicheren Erfolg vorausgesagt hätten.

Der Ruhm der altorientalischen Fachleute verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum. Auch im klassischen Griechenland und im antiken Rom wollte man angesichts ihrer Erfolge ohne den Rat von Sterndeutern und Opferschauern keine wichtigen politischen und militärischen Entscheidungen treffen.
Heute lassen Tausende von Keilschrifttexten das von wissenschaftlicher Systematik geprägte komplexe Lehrgebäude der Zukunftsschauer erkennen. Diese Quellen sind darüber hinaus von größtem Interesse, da sie auch erlauben, eine Antwort auf die drängende Frage zu finden, wie es nur möglich war, dass eine auf der Beobachtung von Vorzeichen fußende Politikberatung über viele Jahrhunderte hinweg dauerhaft stabile politische Verhältnisse befördern konnte.

Über Stefan Maul
Stefan Maul, Altorientalist, Professor für Assyriologie an der Universität Heidelberg, Träger des Leibniz-Preises, Forschungen zur Religions- und Kulturgeschichte des Alten Orients, Fellow des Wissenschafts-kollegs zu Berlin (2004/2005); neuere Veröffentlichungen u.a.: »Das Gilgamesch-Epos«, neu übersetzt und kommentiert (5. Auflage 2012), »Keilschriften aus Assur«, Herausgabe 2007-2012, »Die Wahrsagekunst im Alten Orient« (2013).

Tagung: Soziale Grundrechte auch für Flüchtlinge – 01.12.2015

Studentische Fachtagung am 1. Dezember in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Am 1. Dezember 2015 findet in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena die studentische Fachtagung „Soziale Grundrechte auch für Flüchtlinge – Flüchtlingsrecht im nationalen Wohlfahrtsstaat“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen.

Die Tagung beginnt um 9.00 Uhr in der Hochschulaula. Bis 16.30 Uhr soll ein praxisbezogener, wissenschaftlich-politischer Dialog über zwei zentrale Fragen der aktuellen Flüchtlingspolitik geführt werden: Wie gelingt die Inklusion der Flüchtlinge in den deutschen Sozialstaat und was muss sich in ihm ändern? Sowie: Können und wollen wir soziale Grundrechte (Menschenrechte) jenseits der nationalen Grenzen und Identitäten garantieren? Damit beschäftigt sich die Fachtagung erneut mit Fragen im Spannungsfeld von Ethik, Sozialer Arbeit und Sozialpolitik. Als Referenten sind Professorinnen und Professoren der EAH Jena und der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu Gast.

Ab 13.30 Uhr wird eingeladen, sich in mehreren Semi-Open-Space-Gruppen zu beteiligen, die gemeinsam mit den Referentinnen und Referenten sowie weiteren Gästen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik verschiedene Themen in diesem Zusammenhang beleuchten. Hierbei ist eine aktive Mitwirkung an den Diskussionen willkommen, um Meinungsbilder und Anregungen bei der anschließend stattfindenden Podiumsdiskussion aufzugreifen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Podiums sind Christian Herrgott, MdL (CDU), Katharina König, MdL (Die LINKE), Christoph Matschie, MdL (SPD), Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB (BÜNDNIS 90/Die Grünen), weiterhin die Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, Mirjam Kruppa, Peter Schreiber als Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Jena-Eisenberg-Stadtroda, der Bürgermeister der Stadt Jena, Frank Schenker, sowie ein Vertreter des Flüchtlingsrates Thüringen. Moderiert wird das Podium von Prof. Dr. Heike Ludwig und Prof. Dr. Michael Opielka, beide Wissenschaftler im Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena.

Die diesjährige studentische Fachtagung wird durch die Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge beim Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz gefördert und durch das Institut für Weiterbildung, Beratung und Planung im Sozialen Bereich – IWIS e.V. unterstützt.

Anmeldung: http://blog.sw.eah-jena.de/fachtagung2015/

Weitere Informationen:
http://www.eah-jena.de/fhj/fhjena/Documents/Flyer_Fachtagung_SW.pdf

Buchvorstellung und Diskussion mit Hans Joachim Meyer am 23.9. in Leipzig

Hans Joachim Meyer hat kürzlich seine Autobiographie vorgelegt, in der er meinungsstark und bisweilen unbequem auf sein Wirken als Wissenschaftspolitiker, Minister und ranghöchster Laienkatholik zurückblickt. Im Akademie-Forum „Vom geteilten zum vereinten Deutschland – Wissenschaftspolitik und ihre Folgen“ am 23.9.2015, 18 Uhr, in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig wird das Buch zunächst in Gespäch und Lesung vorgestellt. Im Anschluss diskutieren Hans Joachim Meyer, Peer Pasternack, Cornelius Weiss und Pirmin Stekeler-Weithofer über die Spätfolgen der damaligen gravierenden Umbrüche. Es moderiert Heike Schmoll (FAZ).

In seiner Autobiographie „In keiner Schublade: Erfahrungen im geteilten und vereinten Deutschland“ beschreibt Hans Joachim Meyer seine Erfahrungen sowohl in der DDR, während der Wende als auch später als Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst in der Regierung Biedenkopf. Das Buch ist so, wie ihn die Öffentlichkeit kennt: meinungsstark, klar und mutig. Im Jubiläumsjahr „25 Jahre deutsche Einheit“ bietet das Akademie-Forum Gelegenheit, auf wissenschaftspolitische Entscheidungen und deren Folgen zurück- und vorauszublicken. Interessenten sind herzlich willkommen.

Frauen gründen: Konferenz an der Frankfurt School am 8. Juni

Persönliche Erfolgsrezepte, wissenschaftliche Hintergründe und professionelles Know-how stehen im Fokus der Gründerinnenkonferenz, die die Frankfurt School am Montag, 8. Juni 2015, gemeinsam mit der Zeitschrift Cosmopolitan auf ihrem Campus in der Frankfurter Sonnemannstraße 9-11 veranstaltet. Beginn ist um 12 Uhr. Frauen, die über die Selbstständigkeit nachdenken, junge Gründerinnen und erfahrene Unternehmerinnen diskutieren Chancen, Fallstricke und Erfolgsrezepte der Firmengründung und stellen sich den Fragen der Teilnehmerinnen.

Gründerinnen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Mode, Genuss, Personalberatung und Technik kommen zu Wort. Neben Freya Oehle von Spottster und Diana Knodel von Appcamps werden Jelena Hofmann vom Fashionlabel holyghost, Kim Johansson von Sales Ahead und Chalwa Heigl (dergugl.de) über ihre Erfahrungen beim erfolgreichen Aufbau einer Firma berichten. Welche wichtige Rolle die Gründungsfinanzierung und ein überzeugender Business Plan bei der Unternehmensgründung spielt, erläutert Professor Dr. Marc Umber, Juniorprofessor für Corporate Finance an der Frankfurt School. Die Gründungsberaterin und Trendforscherin Dr. Monique R. Siegel referiert zu „Erfolgreich in die Selbstständigkeit – Wegweiser in unsicherem Terrain“.

Den ganzen Tag über können sich Teilnehmerinnen über Fort- und Weiterbildungen, Beratung und Finanzierung von Gründungen informieren. Die Frankfurt School stellt ihre Executive Education sowie den Frankfurter Gründerfonds vor.

Unter allen Teilnehmerinnen verlost die Frankfurt School einen Platz beim Seminar „Women’s Excellence in Leadership” im Wert von 1.490 Euro sowie zwei Plätze für das Coaching „Karriereplanung mit System“ (Wert je 690 Euro) und drei Plätze für je ein zweistündiges Einzelcoaching (Wert je 490 Euro). Voraussetzungen sind eine verbindliche Anmeldung und die Teilnahme an der Konferenz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und die Teilnahme daran ist kostenlos. Das genaue Programm finden Sie hier und auf www.cosmopolitan.de/work zu finden. Um eine verbindliche Anmeldung unter work@cosmopolitan.de wird gebeten.

Kapitalismus in der Krise – Tagung der Bergischen Universität Wuppertal

„Die 2008 ausgebrochene Weltfinanzkrise hat das Vertrauen in die kapitalistische Wirtschaft nachhaltig erschüttert“, sagt der Wuppertaler Philosoph Prof. Dr. Smail Rapic. Diesem Thema widmet sich die Tagung „The Legitimation Crisis of Capitalism“, die am Sonntag, 31. Mai, vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent) der Bergischen Universität Wuppertal und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Engels-Haus in Barmen veranstaltet wird. Die Tagung findet in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter http://www.crisis-of-capitalism.uni-wuppertal.de.

Laut Rapic, Mitorganisator der Tagung, zeigen Meinungsumfragen in mehreren westlichen Ländern, dass ein Großteil der Bevölkerung der Überzeugung sei, die Politik habe sich den „Imperativen des kapitalistischen Systems“ unterworfen. „In der Weltfinanzkrise wurden systemrelevanten Banken bislang unvorstellbare Summen von westlichen Regierungen zur Verfügung gestellt. Zugleich zwangen die EU-Leitungsgremien verschuldete Staaten zu drastischen Einsparungen bei Sozialleistungen, Renten und Löhnen“, so Prof. Rapic. Aufgrund der wachsenden Umweltbedrohung werde es auch zunehmend zweifelhaft, ob das kapitalistische System imstande sei, die ökologischen Grenzen des Wirtschaftswachstums anzuerkennen.

Für die Tagung konnten zwei international prominente Theoretiker und Kritiker des Kapitalismus gewonnen werden: Prof. Dr. Nancy Fraser (New School, New York) und Prof. Dr. Wolfgang Streeck (Max Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln). Von der Bergischen Universität halten zudem Prof. Dr. Maria Behrens (Internationale Beziehungen und Vergleichende Politikwissenschaft), Prof. Dr. Smail Rapic (Praktische Philosophie und Philosophie der Neuzeit) sowie Prof. Dr. Heinz Sünker (Sozialpädagogik/Sozialpolitik) Vorträge; das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ist mit seinem Direktor Prof. Dr. Uwe Schneidewind vertreten.

Die Tagung wird unterstützt von der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung.

Termin: 31.5.; Ort: Remise des Historischen Zentrums/Engels-Haus, Engelsstr. 10/18, 42283 Wuppertal-Barmen.

Workshop-Empfehlung: Eva Schoch: Entrümpeln – Raum schaffen für Neues – 9. Mai 2015

Workshop am Samstag, 9. Mai 2015, 10-14 Uhr in der KulturScheune Viernheim

Am Samstag, 9. Mai 2015, findet zwischen 10-14 Uhr in der Cafeteria KulturScheune, Satonévri-Platz 1 in Viernheim ein Workshop zum Thema „Entrümpeln, loslassen und Raum schaffen für Neues“ mit Eva Schoch, Visionscoach, Logotherapy & Alchimedus Maser, aus Ladenburg, statt.  Seminargebühr: 15,– € Anmeldung im Frauenbüro – Telefon: 0 62 04 / 988 – 361

Leichtigkeit, Einfachheit und Flexibilität als Bereitschaft für Veränderungen sind wesentliche Faktoren für Erfolg und Wohlergehen im Leben des Menschen.

Kammern, Schränke und Keller voll von angesammelten Dingen sind ein wesentlicher Grund für stockende Entwicklungen. Auch Verpflichtungen und Abhängigkeiten rauben  Menschen den Raum zur gedeihlichen Entwicklung. Unerledigtes belastet das Herz, Müllberge behindern Bewegungen, Probleme bremsen die Kreativität aus. Resultat: Alles bleibt so wie es ist. Eng und klein.

Im Kurs erfahren Sie, wie Dinge, die Sie ehemals mit Freude angeschafft haben, zu Ballast werden und wie Sie diesen wieder loswerden. In Übungen zeigt Ihnen die Kursleiterin, wie Sie das „Gerümpel“ im äußeren Bereich identifizieren. Wie eine Entrümpelungsaktion abläuft, wird gemeinsam erarbeitet. Sie spüren, wie sich allein durch die Planung von Aufräumaktionen eine Leichtigkeit bei Ihnen einstellt.

Nehmen Sie sich diesen Tag frei und tun Sie etwas für sich! Lassen Sie sich motivieren, mutig eine neue Richtung in Ihrem Leben einzuschlagen. Sie beginnt mit  dem Aufräumen.

Die Referentin Eva Schoch ist für Frauen im Beruf im Süden Deutschlands seit vielen Jahren engagiert. Ihr Thema ist Persönlichkeitsentfaltung und erfolgreiches, praktisches Handeln. In Beratungen nimmt sie schlummernde Potenziale von Menschen und Unternehmen in den Fokus. Sie unterstützt die Entfaltung von Selbstverantwortung und motiviert Frauen zum Sprung in die eigene Stärke und Selbstwertigkeit.

Einfach jetzt anmelden: Telefon 0 62 04 / 988 – 361

Eva Schoch Erfolgsstratregie

Eva Schoch – TOP-Erfolgstraining mit Lebenssinn


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Symposium „Warum geht Bauen in Deutschland schief? – Ursachen und Lösungsvorschläge“

Am Donnerstag, 16. April 2015, 17.00 Uhr, lädt der Studiengang Baumanagement und Baubetrieb an der Fakultät für Architektur und Bauwesen zu einem öffentlichen Symposium zum Thema „Warum geht Bauen in Deutschland schief? – Ursachen und Lösungsvorschläge“ in den Hörsaal hb (EG, Geb. B) der Hochschule Karlsruhe, Moltkestraße 30, 76133 Karlsruhe, ein. Anmeldungen sind noch bis zum 10. April 2015 möglich.

Großprojekte wie der Berliner Flughafen oder die Elbphilharmonie in Hamburg machen es für jedermann sichtbar: Beim Bauen in Deutschland läuft einiges schief. Dipl.-Ing. Jürgen Lauber hat sich in seinem Buch „BauWesen/BauUnwesen: Warum geht Bauen in Deutschland schief?“ dieser Thematik angenommen und damit große Aufmerksamkeit in Radio, Fernsehen und Presse auf sich gezogen (weitere Informationen zu Buch und Autor sind unter www.bauunwesen.de zu finden). Die Organisatoren der Veranstaltung nehmen dieses Buch zum Anlass, ein Symposium ins Leben zu rufen, das sich genau mit der Frage beschäftigt, warum Bauprojekte in Deutschland so häufig scheitern. Dabei sollen nicht nur Schwachstellen des Bauwesens aufgezeigt, sondern auch Ansätze zur Lösung präsentiert werden. Dazu wird jeweils der Blickwinkel aller an einem Bauvorhaben Beteiligten eingenommen und anhand realer Projekte aus Deutschland und Nachbarländern verdeutlicht, wie erfolgreiches Bauen geplant und durchgeführt werden kann.

Im Vordergrund steht die Vermittlung des Verständnisses für das besondere Wesen und die eigene Dynamik von Bauprojekten in Deutschland, wodurch die Teilnehmer der Veranstaltung in die Lage versetzt werden sollen, sich künftig besser auf solche Vorhaben und Projekte einzustellen und sie zum Erfolg führen zu können. Es soll verdeutlicht werden, dass die gravierenden Probleme von Bauprojekten meist nicht am eigentlichen Bauen oder den unmittelbar am Bau beteiligten Personen liegen, sondern an der aktuell herrschenden staatlichen Unordnung des Bauwesens. Am Ende der Veranstaltung soll nicht nur klar sein, welchem Ziel diese Unordnung des Bauwesens dient, sondern auch, wie man eine Verbesserung im Bauwesen in und für Deutschland erreichen kann.

Das Symposium richtet sich sowohl an Bauherren, Fachplaner, Architekten und Ingenieure als auch an Betreiber und Dienstleister, Hersteller, Errichter, Baumanager, Experten der Hochschulen, Studierende und interessierte Bürger.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen können noch bis zum 10. April 2015 mittels Anmeldeformular unter folgendem Link erfolgen: http://www.hs-karlsruhe.de/fakultaeten/fk-ab/symposium-bauunwesen/anmeldeformular.html

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Webseite:
http://www.hs-karlsruhe.de/fakultaeten/fk-ab/symposium-bauunwesen.html