Kosmetik: App entlarvt gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe

Die kostenlose App „Kosmetik-Check“ zeigt nach dem Scan des Strichcodes einer Kosmetik-Verpackung an, ob das Produkt für die Gesundheit bedenkliche Stoffe enthält oder nicht.

Die Verbraucher sehen auf einen Blick mit Ampel-Farben visualisiert, ob bei der Herstellung hormonell wirksame Stoffe, Allergene, Erdöl-Produkte, Silikone oder krebsverdächtige Stoffe verarbeitet worden sind. Bei einer grünen Ampel ist kein entsprechender Stoff enthalten, bei Rot ist mindestens ein gesundheitsgefährdender Stoff enthalten. Außerdem wird bei betroffenen Produkten darauf hingewiesen, dass diese Aluminium-Salze oder Palmöl enthalten. Bei der Einschätzung der Bedenklichkeit der Stoffe beruft sich Kosmetik-Check auf die Kosmetikliste von Öko-Test.

Die Macher der Verbraucher-App barcoo starten mit Kosmetik-Check eine neue App speziell für Pflegeprodukte. Benjamin Thym, Gründer und Geschäftsführer von barcoo, sagt: „Wir bieten mit der neuen Kosmetik-App den umfassendsten Einblick in Kosmetik-Produkte und den Verbrauchern damit größtmögliche Transparenz beim Einkauf.“

Mehr Informationen und Download der kostenlosen App: www.barcoo.com/kosmetik-check

Quelle: HotDot Communications GmbH

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Lost time: Children and teenagers spend more time engaged in various media than they do in any other activity except for sleepin

The American Academy of Pediatrics recognizes that exposure to mass media (eg, television, movies, video and computer games, the Internet, music lyrics and videos, newspapers, magazines, books, advertising) presents health risks for children and adolescents but can provide benefits as well. Media education has the potential to reduce the harmful effects of media and accentuate the positive effects. By understanding and supporting media education, pediatricians can play an important role in reducing harmful effects of media on children and adolescents.

Losing time: Children and teenagers spend more time engaged in various media than they do in any other activity except for sleepin. A 2010 Kaiser Family Foundation survey of more than 2000 8- to 18-year-olds revealed that children and teenagers in the United States spend an average of more than 7 hours/day with a variety of different media. By the time today’s young people reach 70 years of age, they will have spent the equivalent of 7 to 10 years of their lives watching television.There are more homes in America that have a TV than those that have indoor plumbing, and today’s child lives in an environment with an average of :

4 TVs
3 DVD players or VCRs
1 DVR
2 CD players
2 radios
2 video game consoles
2 computers

Preadolescents and adolescents can download racy videos, send sexual text messages or explicit photographs to their friends, buy cigarettes and beer on the Internet, and post enticing profiles on Facebook. Yet, across all ages, TV remains the predominant medium. TV-viewing is also beginning at increasingly younger ages. The latest national report revealed that on a typical day, nearly two-thirds of children and infants younger than 2 years are watching TV for an hour and a half.

More than 70% of American teenagers have a TV in their own bedrooms, half have a VCR or DVD player, half have a video game console, and one-third have a computer and Internet access.  Time spent with media often displaces involvement in creative, active, or social activities.

THE EFFECTS OF MEDIA VIOLENCE ON AGGRESSIVE BEHAVIOR

Results of more than 2000 scientific studies and reviews have shown that significant exposure to media violence increases the risk of aggressive behavior in certain children and adolescents, desensitizes them to violence, and makes them believe that the world is a “meaner and scarier” place than it is. Violence appears in various forms of media entertainment such as movies, video games, and TV news. For example, nearly 90% of the top-grossing PG-13–rated films of 1999–2000 contained violence. Research has shown that news reports of bombings, natural disasters, murders, and other violent crimes have the potential to traumatize young children.

SEXUAL CONTENT IN THE MEDIA

American media—both programming and advertising—are highly sexualized in their content. On prime-time TV, more than 75% of shows contain sexual content, yet for only 14% of sexual incidents is any mention made of risks or responsibilities of sexual activity. In the first 10 months of 2004, the makers of erectile-dysfunction drugs spent nearly $350 million on advertising, which makes sex seem like a harmless recreational activity.Major networks remain extremely reluctant to advertise birth control pills, condoms, or emergency contraceptives, which could avert thousands of unwanted adolescent pregnancies and elective abortions by adolescents each year.Research is beginning to show that all of this sexual content may contribute to early sexual intercourse among teenagers.

EFFECTS OF MEDIA ON OBESITY AND SCHOOL PERFORMANCE

Increased TV use is documented to be a significant factor leading to obesity and may lead to decreased school achievement as well. New research is also investigating whether there might be a relationship between overstimulation from high levels of media use and attention-deficit/hyperactivity disorder, sleep disorders and eating disorders.

Lead Author: Victor C. Strasburger, MD (American Academy of Pediatrics)

Studie: Internet und Computerspiele: Für Jugendliche nicht mehr wegzudenken

Erstmals veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einem aktuellen Forschungsbericht Daten dazu, wie häufig und intensiv Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren das Internet und Computerspiele nutzen. Die Studienergebnisse der BZgA bestätigen: Bei etwa 2,5 Prozent der 12- bis 25-Jährigen in Deutschland liegt eine exzessive Nutzung von Internet- und Computerspielangeboten vor.

Erstmals veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einem aktuellen Forschungsbericht Daten dazu, wie häufig und intensiv Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren das Internet und Computerspiele nutzen. Insgesamt 5.001 Personen in Deutschland wurden in der repräsentativen Studie im Jahr 2011 zu ihrem Online- und Computerspiel-Verhalten befragt.

Zu den Studienergebnissen erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA: „Für junge Menschen ist die Nutzung des Internets zur Selbstverständlichkeit geworden. In Schule und Beruf wird Medienkompetenz vorausgesetzt. Gleichzeitig ist mit der hohen Attraktivität von Internetangeboten und Computerspielen aber immer auch das Risiko einer exzessiven und problematischen Nutzung gegeben.“

Die Studienergebnisse der BZgA bestätigen: Bei etwa 2,5 Prozent der 12- bis 25-Jährigen in Deutschland liegt eine solche exzessive Nutzung von Internet- und Computerspielangeboten vor. Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es dabei nicht. Exzessive Nutzung heißt zum Beispiel, dass die Zeit, die im Internet verbracht wird, nicht mehr kontrolliert werden kann oder dass es zu Angstzuständen oder Reizbarkeit kommt, wenn man nicht online sein kann.

Die weiteren Ergebnisse zeigen, dass 97,7 Prozent der Befragten in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung das Internet genutzt haben. Im Vordergrund stehen für beide Geschlechter Kommunikationsangebote wie zum Beispiel E-Mails oder soziale Netzwerke, Informationsseiten wie Wikipedia, Google oder Nachrichten und Unterhaltungsangebote wie Musik- und Videodownloads.

Computerspiele sind bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen ebenfalls beliebt: 53,9 Prozent geben an, online zu spielen und 76,4 Prozent spielen offline – zum Beispiel über Spielkonsolen. Männliche Befragte nutzen Computerspiele rund dreimal so lange wie weibliche Befragte. Dabei bevorzugen sie sogenannte „Ballerspiele“, Abenteuer-, und Sportspiele, während bei den Mädchen und jungen Frauen eher Denk- und Geschicklichkeitsspiele im Trend liegen.

Dazu Prof. Dr. Elisabeth Pott: „Damit Jugendliche erst gar kein suchtähnliches Verhalten entwickeln, ist es wichtig, sie früh zu erreichen und bei ihnen einen kritisch-verantwortungsvollen Gebrauch des Internets zu fördern. Präventionsangebote sollten dabei das unterschiedliche Nutzungsverhalten von Mädchen und Jungen sensibel aufgreifen und ihre Kompetenzen im Netz entsprechend stärken.“

Mit ihrem Präventionsangebot „Ins Netz gehen“ (http://www.ins-netz-gehen.de) setzt die BZgA bei Jugendlichen ab 12 Jahren an, um den kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen und Internet zu fördern und für die Risiken einer exzessiven Nutzung zu sensibilisieren. Das Online-Beratungsprogramm „Das andere Leben“ bietet außerdem Unterstützung an, wenn eine Tendenz zur suchtähnlichen Nutzung von Computerspielen und Internetangeboten vorliegt.

Buchempfehlung: WordPress für Dummies

Dieses Buch führt Sie Schritt für Schritt zu Ihrem eigenen Blog mit WordPress, angefangen bei der Installation über Ihren ersten Blog-Eintrag bis zum individuell gestalteten Design mit Themes. Es hilft Ihnen beim Managen des fertigen Blogs, beim Einbinden von Fotos und Videos und dem Verwalten von Besucherkommentaren und zeigt Ihnen, wie Sie WordPress mit Plug-ins erweitern. Darüber hinaus erhalten Sie viele hilfreiche und nützliche Tipps rund ums Bloggen, wie zum Beispiel zu RSS-Feeds oder zur Auswahl eines Web Hosts.

1. Auflage November 2013
24,99 Euro
2013. 431 Seiten, Softcover
ISBN 978-3-527-70997-7
Wiley-VCH, Weinheim

Buchempfehlung: Thomas Grüter – Offline!

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Das unvermeidliche Ende des Internets und der Untergang der Informationsgesellschaft

Noch in diesem Jahrhundert wird die Informationsgesellschaft zusammenbrechen, weil die globalen Informationsnetze zerreißen werden. Das ist die provozierende These des Wissenschaftlers und Sachbuchautors Thomas Grüter.

Das Internet sieht aus wie eine wunderbare neue Welt, in der Entfernungen keine Rolle spielen, Freunde immer ansprechbar sind und alles Wissen der Menschheit stets zur Verfügung steht. Tatsächlich ist das Internet eine künstliche Struktur, die mit immens hohem Aufwand in Betrieb gehalten wird. Dennoch vertrauen wir dieser störanfälligen Schöpfung unsere wichtigsten Schätze an: all unser gesammeltes Wissen und die Steuerung der Infrastrukturen, die uns am Leben erhalten.

ISBN-13: 978-3642377365
266 Seiten
19,99 €

Der Autor weist schlüssig nach, dass

  • die Informationsgesellschaft kritisch vom Internet abhängt,
  • die Funktion des Internets in wenigen Jahrzehnten akut gefährdet ist,
  • technische Infrastrukturen wie Stromleitungen und Kommunikationsnetze vom Verfall bedroht sind,
  • zwischen den Versorgungssystemen immer mehr tückische Kreuzabhängigkeiten entstehen,
  • Weltfrieden und Welthandel brüchig sind,
  • der Untergang der Informationsgesellschaft fast unvermeidlich ist.

Undenkbar? Unser größter Fehler wäre, uns in falscher Sicherheit zu wiegen. Wir müssen handeln.

Ein wichtiges und aufrüttelndes Buch zur rechten Zeit!

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Der Wissenschaftsautor Thomas Grüter stellt in diesem brisanten Buch die Grundlagen und die Entwicklungschancen der Informationsgesellschaft auf den Prüfstand. Er kommt zu dem erschreckenden Schluss, dass sie wahrscheinlich keine 50 Jahre mehr bestehen wird.

Augsburger Gestalterinnen entwickeln App für Online-Shops

Anika Sanwald und Stefanie Steinbach sind mit dem Zukunftspreis Kommunikation 2013 ausgezeichnet worden. Die beiden Absolventinnen des Masterstudiengangs Interaktive Mediensysteme der Hochschule Augsburg kamen mit ihrer Lifestyle-App „Dressaffair“ auf den 1. Platz.

Dressaffair ist ein Portal für Online-Shops und bietet ein rundum komfortables Einkaufserlebnis. Dies beginnt schon bei der Auswahl eines Kleidungsstückes, das shopübergreifend ausgesucht werden und mit den bereits im Kleiderschrank befindlichen Stücken virtuell kombiniert werden kann. So lässt sich schon vorher feststellen, ob Schnitt und Look zusammenpassen. Müssen Artikel dennoch einmal zurückgesandt werden, bietet die App auch hierfür eine Reihe praktischer Im Lösungen. DRESSAFFAIR schließe so die Lücke zwischen Onlinehandel und realem Einkaufserlebnis, die somit miteinander verbunden werden, so die Jurybegründung, die ausweislich auch die große Marktreife und Ausarbeitung des Produktes lobte.

Ideen zur interaktiven Schaufenstergestaltung werden ebenfalls mitgeliefert. Über eine spezielle Software des Dessaffair-Showcases können Passanten mit den im Schaufenster zu sehenden Modepuppen interagieren.

Der Masterstudiengang Interaktive Mediensysteme ist ein von den Fakultäten Gestaltung und Informatik gemeinsam getragener Studiengang und richtet sich an Hochschulabsolventen mit einschlägiger Erfahrung im Bereich Neue Medien, Medieninformatik, Medien- und Kommunikationsdesign. Die Masterarbeit von Anika Sanwald und Stefanie Steinback wurde von den beiden Professoren Stefan Bufler (Fakultät für Gestaltung) und Dr. Wolfgang Kowarschik (Fakultät für Informatik) betreut.

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Forschung gegen Massenüberwachung

Faunhofer SIT veröffentlicht Forschungsroadmap zum Schutz von Privatsphäre und Vertraulichkeit im Internet

Die Enthüllungen von Edward Snowden haben deutlich gezeigt, wie umfangreich und weitreichend Geheimdienste das Internet überwachen können. Ein effektiver Schutz von Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung vor Massenüberwachung erfordert eine Kombination von rechtlichen und technischen Maßnahmen. Viele technische Fragen sind allerdings noch nicht zufriedenstellend beantwortet. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie hat die zwölf wichtigsten Forschungsfragen zum Schutz von Privatsphäre und Vertraulichkeit im Internet in einem Trend- und Strategiebericht zusammengestellt und erläutert. Noch fehlt es etwa an Verfahren, mit denen Internetnutzer kryptografische Schlüssel auf einfache Art und Weise austauschen können. Auch gibt es noch keine Möglichkeit, die Sicherheitseigenschaften von Cloud-Diensten nachzuprüfen bzw. nachzuweisen. Ein fundamentales Problem ist die Vermeidung von Hintertüren und Schwachstellen in Soft- und Hardware. Das Dokument steht im Internet unter [www.sit.fraunhofer.de/forschungsfragen] zum kostenlosen Download bereit.

„Die massenhaften Ausspähung im Internet war in der Fachwelt seit langem als eine Möglichkeit bekannt, aber erst die Enthüllungen von Edward Snowden haben uns vor Augen geführt, dass es sich hier um eine sehr reale, uns alle betreffende Gefahr handelt“, sagt Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer SIT. „Neben der Politik sind auch die Forschung und Industrie gefragt, das IT-Sicherheits- und Datenschutzniveau im Internet zu erhöhen.“

Der Trend- und Strategiebericht entstand mit Unterstützung des im Rahmen des LOEWE-Programms vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) geförderten Forschungszentrums CASED (www.cased.de) und des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Cybersecurity-Kompetenzzentrums EC SPRIDE (www.ecspride.de).

Buchempfehlung: Android-Apps entwickeln für Einsteiger

Buch_Android Apps

Programmieren Sie Ihr erstes eigenes Spiel! Von der Installation der Entwicklungstools bis zum Veröffentlichen Ihrer fertigen App durchlaufen Sie Schritt für Schritt alle wichtigen Stationen der App- und Spiele-Entwicklung. Folgen Sie dem Autor bei der Entwicklung des Spiels »Mückenfang« und holen Sie sich Anregung für eigene Ideen.

1. Sie möchten die Seite wechseln?

Vom begeisterten App-User zum Entwickler dieser nützlichen Helfer und Zeitvertreiber? Hier lernen Sie, eine Spiele-App zu programmieren, die Konkurrenz nicht zu scheuen braucht.

2. Aber ich bin doch kein Java-Entwickler!

Macht nichts, dieses Buch ist für ambitionierte Programmiereinsteiger geeignet. Die Kenntnisse, die Sie für die Entwicklung einer Android-App benötigen, lernen Sie genau hier.

3. Eine App von A bis Z

Von der Spielidee über Sound, Animation, Highscores, Bestenlisten, den Einsatz der Kamera und Sensoren bis zum Debugging oder coolen Views: Ihre erste App kann alles!

Inhalt der DVD:

Die DVD enthält alle Beispieldateien und benötigten Tools: Java Development Kit, Eclipse, Android SDK u. a.

Galileo Computing
409 S., 3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2013, brosch., mit DVD
24,90 Euro
ISBN 978-3-8362-2629-5

Fazit: Starten Sie mit diesem Wisen Ihr eigenes und erfolgreiches Business!

Buchempfehlung: Agile Testing – Der agile Weg zur Qualität

A_AGILE TESTING

– Der Stellenwert des Teams
– Die Crux mit den Werkzeugen in agilen Projekten
– Die sieben schlechtesten Ideen für die Testautomatisierung
– Testmethoden im agilen Umfeld
– Tester: Generalist vs. Spezialist?
– Extra: mit kostenlosem E-Book (PDF)
– Extra: Mit begleitender Homepage http://www.agile-testing.eu

Der Trend zu agilen Vorgehen ist ungebrochen. Die Umfrage „Softwaretest in der Praxis“ im Jahre 2011 (www.softwaretest-umfrage.de) zeigt, dass bereits fast 30% der Softwareprojekte im deutschsprachigen Raum agil abgewickelt werden, – Tendenz steigend.
Dieser Trend geht auch am Softwaretest nicht spurlos vorüber. Nachdem die Bedeutung des Tests in agilen Projekten unumstritten ist, treten jetzt vor allem die Professionalisierung und die Integration der einzelnen Mitarbeiter in den rollenübergreifenden Tätigkeiten des agilen Vorgehens in den Vordergrund.
Die klassischen Rollenbilder des Tests verschwimmen und gehen ineinander über. Die Eigenverantwortung der Tester steigt. Für den klassischen Tester bedeutet dies eine Bereicherung und Aufwertung seiner Rolle, da er auch Aufgaben und Tätigkeiten anderer Professionen übernimmt.
Welches sind nun aber die Aufgaben des Softwaretests in agilen Projekten? Wie sind diese in unterschiedlichen agilen Vorgehensweisen – wie etwa Scrum oder Kanban – zu organisieren? Welche Bedeutung haben Testwerkzeuge in diesem Kontext? Wie grenzen sich die Verantwortlichkeiten gegeneinander ab oder wirken synergetisch zusammen?
Auf diese sehr konkreten Fragen, die sich im operativen Projektgeschehen immer wieder stellen, liefert dieses Buch mögliche Antworten, ergänzt durch bewährte Ansätze aus der Praxis.

09/2013
254 Seiten. Fester Einband
€ 39,99
inkl. kostenlosem E-Book
ISBN: 978-3-446-43194-2

Studie zur „Bank der Zukunft“ Auch Digital Natives wollen Filial-Bank nicht völlig missen

Die Zukunft ist nicht nur digital. Die Bank der Zukunft wird auch für die Digital Natives, also die mit dem Internet groß gewordenen Menschen, eine Filial-Bank sein – aber in Kombination mit Online-Banking. So das Ergebnis einer aktuellen Studie. Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim und seine Studien-Partner kombinierten eine Online-Umfrage unter 1.839 Bundesbürgern mit Fokusgruppen-Gesprächen zum Thema „Bank der Zukunft“. Welche Eigenschaften die „Bank der Zukunft“ haben soll, ist klar: Sie ist ehrlich, erreichbar, einfach und verständlich, sicher und günstig. Kurzfassung Studie: http://www.uni-hohenheim.de/presse

Während sich ältere Generationen den Umgang mit Internet, Web 2.0 und Smartphones teil¬weise mühsam aneignen mussten, sind die Digital Natives mit ihnen aufgewachsen. Für diese „digitalen Eingeborenen“ sind Geräte und Anwendungen der Online-Welt selbstverständlich. Das schlägt sich in ihrem Kommunikations- und Konsumverhalten nieder und betrifft auch Finanzdienstleister. So ist Online-Banking für viele Menschen bereits selbstverständlich.
Aber was kommt danach? Wie sieht die „Bank der Zukunft“ aus? Um diese Fragen zu beantworten, haben die UniCredit Family Financing Bank und die Universität Hohenheim im Sommer 2013 eine gemeinsame Studie durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die 25- bis 35-jährigen Digital Natives, weil diese Altersgruppe a) mit dem Internet aufgewachsen ist und b) weil sie für Finanzdienstleistungen stärker in Betracht kommt als die 18- bis 24-Jährigen.

Kombination aus Filial-Bank und Online-Banking
„Die Bank der Zukunft wird auch für die Digital Natives eine Filial-Bank sein – aber in Kombination mit Online-Banking“, sagt Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim. Mit Online-Banking verbinden die 25- bis 35-Jährigen vor allem eine gute Erreichbarkeit: Für 63 Prozent der Befragten trifft diese Eigenschaft auf Online-Banking zu, nur für neun Prozent auf Filialen, 28 Prozent sehen keinen Unterschied (siehe ausführliche Ergebnisse im PDF).
Auch günstige Konditionen sehen die Befragten eher beim Online-Banking (38%) als bei Filialen (10%). Filialen haben einen Vorsprung bei Sicherheit (36 vs. 13%) und bei Verständlichkeit (23 vs. 15%). Die Ehrlichkeit wird unabhängig von Filiale vs. Online-Banking gesehen. „Will das Online-Banking Erfolg haben, muss es Leistungen bieten, die von der Filial-Bank her vertraut sind: vor allem Sicherheit und eine gute Beratung“, sagt Markus Kilb, General Manager bei der UniCredit Family Financing Bank. Und: „Bei aller Technologienutzung spielt der menschliche Faktor auch in Zukunft eine zentrale Rolle beim Kauf von Bank-Produkten – unter anderem bei Krediten“.
Selbst die 25- bis 35-jährigen Digital Natives bevorzugen nicht einhellig Online-Banking gegenüber Filial-Angeboten. Sie wünschen sich vielmehr eine Kombination aus Online- und Filial-Besuchen. Online-Angebote sollen zwar umfassend zur Verfügung stehen. Aber sie werden vor allem für Routine-Angelegenheiten ausgiebig genutzt: 80 Prozent führen ihr Girokonto online, 50 Prozent verwalten ihre Kreditkarte online. Bei allen größeren Anliegen (z.B. Kredite) nutzen sie hingegen eher eine persönliche Beratung (nach Vorab-Information, die sie sich über die Homepage und aus den Medien beschaffen). Die persönliche Beratung muss nicht zwangsläufig in einer Filiale erfolgen, aber sie sollte durch einen persönlich bekannten Berater geleistet werden (möglichst immer der gleiche Berater; egal ob in der Filiale, per Video-Chat oder telefonisch).

Freunde und Bekannte sind die wichtigste Informationsquelle
Wenn es um Finanzdienstleistungen geht, sind persönliche Gespräche mit Freunden, der Familie oder Kollegen die wichtigste Informationsquelle der 25- bis 35-jährigen Digital Natives: 74 Prozent bezeichnen diese Informationsquelle als „wichtig“. Gefolgt von Testberichten in den Medien (66%). Auch die Internetseiten von unabhängigen Einrichtungen wie z.B. Verbraucherzentralen (59%), die Internetseiten der Banken (58%) sowie Vergleichsportale (56%) sind wichtige Informationsquellen.
Am unwichtigsten sind Broschüren und Werbe-Briefe, die Banken per Post zusenden (32% halten sie für wichtig, 48% für unwichtig). „Viele Menschen empfinden unaufgefordert zugesendete Briefe und Broschüren als ‚störend’ oder sogar als ‚belästigend’. Einige Banken wären gut beraten, sich stärker um ihre Bestandskunden zu kümmern, statt durch aggressives Direkt-Marketing auf Neukunden-Jagd zu gehen“, meint Prof. Dr. Frank Brettschneider.
Soziale Netzwerke wie Facebook sind als Informationsquelle für Finanzdienstleistungen ohne große Bedeutung : 51 Prozent der Digital Natives halten sie als Informationsquelle für unwichtig, nur 35 Prozent halten sie für wichtig. Aus Sicht vieler Nutzer sind die Informationen dort nicht seriös und vor allem nicht nachprüfbar. Auch sei das Thema „Finanzen“ zu sensibel – vor allem auch im Hinblick auf Datenschutz. Die Befragten sind sich einig: Finanzthemen gehören nicht in Soziale Netzwerke.

Ehrlich, einfach, erreichbar, sicher und günstig
Welche Eigenschaften die „Bank der Zukunft“ haben soll, ist klar: Sie ist ehrlich, erreichbar, einfach und verständlich, sicher und günstig. In diesen Erwartungen an eine Bank unterscheiden sich die Digital Natives nicht von den älteren Kunden, die nicht in der digitalen Welt groß geworden sind.
Vor allem das Vertrauen in Banken hat im Zuge der Finanzkrise deutlich gelitten. „Vertrauen kann nur durch Transparenz – etwa hinsichtlich der Gebühren und der Risiken, die mit einer Geldanlage verbunden sind – wiederhergestellt werden. Und durch eine gute, an den Kundenwünschen orientierte Beratung“, sagt Prof. Dr. Frank Brettschneider.
Dabei sollten Banken auch auf eine verständliche Sprache und auf eine nutzerfreundliche Homepage achten. Aber: „Bei aller Technologienutzung spielt der menschliche Faktor auch in Zukunft eine zentrale Rolle beim Kauf von Bank-Produkten – u.a. von Krediten“, sagt Markus Kilb, General Manager bei der UniCredit Family Financing Bank.

Gründe für die Forschungskooperation
„Entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse sind auch für die UniCredit Family Financing Bank von Bedeutung“, sagt Markus Kilb. „Sie können eine über das aktuelle Tagesgeschäft hinausgehende zielgruppenadäquate strategische Ausrichtung sicherstellen. Das Erkennen zentraler Trends im Kommunikations- und Online-Verhalten ist gerade für eine Bank wichtig, bei der sich ein signifikanter Anteil der Kunden sowohl online als auch offline über Finanzfragen informiert und Transaktionen tätigt. Zudem befindet sich die UniCredit Family Financing Bank in unmittelbarer Konkurrenz mit Direktbanken und Consumer Finance-Spezialisten, welche ausschließlich auf Online-Medien setzen, während die UCFin sowohl den Filial- als auch den Online-Vertrieb nutzt“. Quelle: Universität Hohenheim